Gelungener Auftakt in die Rückrunde für Kreuzlingen

FUSSBALL. Beim Sieg des Spieles der 2. Liga interregional über den FC St. Margrethen überzeugten die Seebuben mehr mit kämpferischem Einsatz als Effizienz vor dem Tor. Weil auch Tabellenführer Seefeld siegreich war, beträgt der Abstand zur Spitze unverändert acht Punkte.

Bruno Brütsch
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FUSSBALL. Beim Sieg des Spieles der 2. Liga interregional über den FC St. Margrethen überzeugten die Seebuben mehr mit kämpferischem Einsatz als Effizienz vor dem Tor. Weil auch Tabellenführer Seefeld siegreich war, beträgt der Abstand zur Spitze unverändert acht Punkte.

Kunstrasen sei Dank

Während landesweit das garstige Wetter die Fussballer zum Rückrundenauftakt vom Naturrasen fernhielt, nahm in Kreuzlingen alles seinen gewohnten Gang. Allerdings fanden bei Dauerregen und Temperaturen um den Nullpunkt erwartungsgemäss nur eine kleine Schar Fans den Weg ins Hefenareal.

Gast bestimmt erste Halbzeit

Auch die Akteure brauchten einige Zeit, bis sie sich auf der rutschigen Unterlage zurechtfanden. Im Fokus stand dabei schon nach sieben Minuten das Heimteam, das einen langen Ball der Rheintaler gehörig unterschätzte.

Sowohl FCK-Torhüter Kessler als auch seine Vorderleute mussten hilflos mit ansehen, wie St. Margrethens Angreifer Maliqi dann aber am eigenen Unvermögen scheiterte. Überhaupt prägte der Gast mit dem technisch gepflegteren Fussball die erste Spielhälfte. Fast eine Halbzeit mussten sich die eigenen Anhänger deshalb gedulden, bis so etwas wie echte Gefahr vor dem Gästetor entstand.

Ein Zuspiel von Eggmann auf den ebenfalls erstmals eingesetzten Mido Arifagic fand dabei den Weg zurück in den Strafraum, wo der Ex-Amriswiler blitzschnell schaltete und das Leder aus kurzer Distanz mit dem Kopf zum Führungstreffer in die Maschen setzte (41.).

Endlich in Schwung

Ein Systemwechsel von FCM- Trainer Duvniak sorgte nach dem Wechsel unverhofft für mehr Spielanteile der Demir-Truppe.

Mit schnellen Spielzügen über die Aussenbahnen brachten die Gäste immer wieder Unruhe vor das Rheintaler Tor. Im Abschluss sündigten die Kreuzlinger jedoch fast im Minutentakt. Dass ausgerechnet ein Torhüter Lapsus zum 2:0 führte, wirkte an diesem Nachmittag wie ein schlechter Scherz. Michel Trigo, auch er ein Neuzugang, brachte mit dem zweiten Treffer nach 68 Minuten aber zusätzlich Ruhe und Stabilität in die eigenen Reihen. Mit dem Sieg vor Augen verloren die Kreuzlinger in den Schlussminuten aber dann doch die Übersicht, was die Gäste prompt zum Anschlusstreffer in den Schlusssekunden nutzten.