Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

GEGENSÄTZE: Alles spricht für die Genfer

Der FC Wil muss heute ab 17.45 Uhr im Bergholz gegen Servette die Negativserie stoppen, um nicht noch mehr in Bedrängnis zu geraten. Allerdings ist er das schlechteste Team des Jahres, während die Genfer das beste sind – deutlich vor dem Primus FC Zürich.

Mit dem heutigen Heimspiel gegen Servette starten die Wiler in das letzte Meisterschaftsviertel einer turbulenten Challenge-League-Saison, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. In den restlichen neun Spielen wird sich entscheiden, ob auf die wirtschaftliche Rettung auch die sportliche folgt.

Seit mittlerweile 15 Spielen sind die Wiler ohne Sieg. Das ist die mit Abstand längste Negativserie seit dem Abstieg aus der Super League im Sommer 2004. Es deutet wenig darauf hin, dass ausgerechnet gegen Servette die Wende zum Guten erfolgt. Zu gegensätzlich waren die Auftritte der beiden Mannschaften in den vergangenen Monaten. Während die Wiler noch auf den ersten Sieg des Jahres warten, sind die Genfer 2017 nach wie vor unbesiegt. Alleine Servettes bester Torschütze, Jean-Pierre Nsamé, hat in diesem Jahr schon mehr als doppelt so viele Tore (10) erzielt wie die gesamte Wiler Mannschaft (4). Während der FC Wil mit zwei Punkten in diesem Jahr das schwächste Team der Liga stellt, grüssen die Genfer in der Tabelle des Jahres 2017 von zuoberst – mit sechs Punkten Vorsprung auf den FC Zürich.

Silvano Schäppi am Knie operiert

Begonnen hat die nicht enden wollende Wiler Talfahrt ausgerechnet bei einem Gastspiel im Stade de Genève. Bei jener 1:2-Niederlage Ende Oktober war der damalige Investor Mehmet Nazif Günal letztmals an einem Spiel des FC Wil dabei. Seither haben sich die Zeiten drastisch geändert. Die Ostschweizer holten noch fünf Punkte, 31 die Genfer. Dementsprechend klar ist heute die Rollenverteilung. Es erstaunt wenig, dass Wils Trainer Maurizio Jacobacci von einem «sehr schwierigen Spiel» spricht. Das Problem dabei: Die Wiler sind dringend auf Punkte angewiesen. Werden ihnen von der Liga wie angedroht sechs Zähler abgezogen, beträgt der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz schon jetzt vier Punkte.

Bessere Neuigkeiten würde man sich auch von der medizinischen Abteilung wünschen: Bei Mittelfeldspieler Sandro Lombardi steht nun fest, dass er sich am vergangenen Sonntag beim 1:4 gegen Wohlen im linken Knie neben dem Kreuzband auch den Meniskus gerissen hat. Verteidiger Silvano Schäppi wird wegen einer Knieverletzung noch rund vier Wochen ausfallen. Eine in der Winterpause erlittene Verletzung machte eine Operation nötig. Bei dieser wurde ihm ein Schleimbeutel entfernt.

Simon Dudle

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.