Gegen Sion mit vielen Absenzen im Mittelfeld

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Ausgedünnt Das zweitletzte Spiel der Saison ist für den FC St. Gallen gleichzeitig das letzte vor eigenem Publikum. Wenn die Ostschweizer morgen um 16 Uhr den FC Sion empfangen, wird eine Frage im Fokus stehen: Wie haben die Walliser die Niederlage im Cupfinal verdaut? Nach einem überraschend emotionslosen Auftritt waren sie an Auffahrt gegen Basel 0:3 untergegangen. «Natürlich hat Sion viel investiert in den Cupfinal», sagt St. Gallens Trainer Giorgio Contini. Was aber nicht heisse, dass es für seine Mannschaft einfach werde. «Ich erwarte eine Trotzreaktion. Wer die Walliser Führung kennt, weiss: Nachlassen ist dort schnell fatal.»

Stojanovic ersetzt in den letzten zwei Spielen Lopar

Contini wird in seinem fünften Spiel mit den St. Gallern abermals auf eine neue Aufstellung setzen. Grösstenteils gezwungenermassen: Im Mittelfeld werden ihm gleich drei Spieler fehlen. Gianluca Gaudino ist gesperrt, nachdem er gegen die Grasshoppers die gelb-rote Karte gesehen hatte. Sejad Salihovic wird wegen einer Sehnenverletzung am Wadenansatz einige Wochen ausfallen. Und Toko ist angeschlagen, nachdem er im Spiel gegen die Zürcher einen Schlag auf das Knie erhalten hat. Gut möglich, dass Contini deshalb mit einer Dreierabwehr plant und dass Alain Wiss eine Chance im defensiven Mittelfeld erhält. Sicher ist: Im Goal wird Contini für die zwei abschliessenden Spiele auf die Nummer zwei Dejan Stojanovic setzen. «Ich will ihn auch noch spielen sehen zum Abschluss der Saison», erklärt der Trainer. Für das letzte Heimspiel, an dem der langjährige St. Galler Spieler Mario Mutsch verabschiedet wird, waren bis gestern Mittag 11 600 Tickets abgesetzt. (rst)

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