Gefrorener Boden in der AFG Arena

Der Rückrundenstart des FC St. Gallen verschiebt sich wegen der Eiseskälte. Nach einer Nacht mit Temperaturen von –19 Grad Celsius lässt sich der Boden der AFG Arena für das Heimspiel gegen Thun nicht mehr rechtzeitig auftauen.

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Auch die Rasenheizung in der AFG Arena kann der Kälte nicht trotzen. (Bild: Michel Canonica)

Auch die Rasenheizung in der AFG Arena kann der Kälte nicht trotzen. (Bild: Michel Canonica)

FUSSBALL. Schiedsrichter Adrien Jaccottet entschied zugunsten der Spieler. «Die Verletzungsgefahr wäre auf diesem Boden zu gross gewesen», urteilte der Basler Anwalt, der die gestrige Super-League-Partie zwischen St. Gallen und Thun geleitet hätte. Jaccottet inspizierte die AFG Arena um 11 Uhr, wartete extra noch zu, damit die Sonne weitere Teile des Spielfeldes aufweichen konnte. Doch nichts half. Um 12 Uhr kommunizierte der FC St. Gallen die Verschiebung der Partie wegen des gefrorenen Bodens. Die Thuner Mannschaft reiste wieder ab, das St. Galler Team absolvierte stattdessen ein Training. Der neue Spieltermin sollte heute oder morgen bekanntwerden.

Zu kalt für Rasenheizung

Dass die Partie, die gestern um 13.45 Uhr hätte angepfiffen werden sollen, trotz Rasenheizung in der AFG Arena verschoben werden musste, liegt an den extremen Bedingungen in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag. «Bei Temperaturen von minus 19 Grad hilft auch keine Rasenheizung mehr», so Daniel Last, Mediensprecher des FC St. Gallen. Die Anlage sei die vergangenen zehn Tage in vollem Betrieb gewesen.

Schnee war kein Problem

Für die Beteiligten ist die Verschiebung ärgerlich. «Zumal der Schnee praktisch vollumfänglich vom Spielfeld entfernt werden konnte», so Last. Das Verständnis für Jaccottets Entscheid war jedoch allseits vorhanden. (mat)