Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Ganz hartes Verdikt für den SC Kriens

Die Krienser Fussballer verlieren das Challenge-League-Spiel in Aarau 1:4 (0:0).
Turi Bucher
Petar Misic jubelt nach dem Tor zum 1:0 für den FC Aarau. (Bild: Daniela Frutiger/freshfocus, Aarau, 27. Juli 2019)

Petar Misic jubelt nach dem Tor zum 1:0 für den FC Aarau. (Bild: Daniela Frutiger/freshfocus, Aarau, 27. Juli 2019)

Mehr als eine Stunde hielt der SC Kriens beim favorisierten FC Aarau mit und war ebenbürtig. «Was heisst ebenbürtig?», fragte Kriens-Trainer Bruno Berner nach der Partie. «Wir haben bis zum 0:1 Einbahnfussball gespielt. Nach einem derart guten Auftritt mit 1:4 dazustehen, das ist eine bittere Pille.»

In der 65. Minute skorte Petar Misic zum 1:0 für das Heimteam. Der Aarauer Führung war ein schwerer Rückpassfehler von Marijan Urtic vorausgegangen. In der 81. Minute erhöhte Markus Neumayr auf 2:0. Dem eingewechselten Ghana-Krienser Asumah Abubakar gelang zwar noch der Anschlusstreffer (88.), doch Aaraus Yvan Alounga stellte praktisch im Gegenzug den alten Abstand wieder her. Das 4:1 durch Misic war dann ein richtig hartes Verdikt für den SCK – so deutlich war der Unterschied in diesem Spiel nie und nimmer.

Die Krienser hatten die erste Halbzeit mit einem Cornerverhältnis von 10:2 beendet. Aber es ist dasselbe Lied wie schon letzte Saison: Der SCK kann aus diesen stehenden Bällen nichts Zählbares herausholen. Und doch hatte Kriens die beste Chance der ersten Halbzeit: In der Nachspielzeit schoss Rrezart Hoxha den Aarau-Goalie im allgemeinen Durcheinander drei Meter vor dem Tor an. Schon in der 16. Minute war Dario Ulrich gefährlich im FCA-Strafraum aufgetaucht. Aarau seinerseits hatte nichts vorzuweisen.

Nach der Pause hatte auch Kriens-Stürmer Igor Tadic noch das 1:0 auf dem Fuss (58.). Auch die zweite Halbzeit gewann Kriens, was die Eckbälle betraf: 5:2. Wieder: Nichts Zählbares. Stattdessen kassierte die SCK-Mannschaft in diesen 45 Minuten vier Gegentreffer. «Wir haben Aarau lange Zeit den Schneid abgekauft, den Gegner danach aber auch selber stark gemacht. Gelingt uns der Führungstreffer, wäre ein ganz anderes Resultat möglich gewesen», sagte SCK-Coach Berner.

Aarau – Kriens 4:1 (0:0)
Brügglifeld. – 2818 Zuschauer. – SR Schärli.
Tore: 65. Misic 1:0. 81. Neumayr 2:0. 88. Abubakar 2:1. 90. Alounga 3:1. 91. Misic 4:1.
Aarau: Ammeter; Giger, Leo, Schindelholz, Mehidic; Hammerich (66. Pepsi), Zverotic; Thiesson (91. Thaler), Neumayr (84. Alounga), Misic; Maierhofer (66. Rossini).
Kriens: Osigwe; Costa, Elvedi, Berisha, Mijatovic; Ulrich (87. Yesilçahyir), Bürgisser, Kukeli, Dzonlagic (61. Urtic), Hoxha (79. Siegrist), Tadic (71. Abubakar).
Bemerkungen: Aarau ohne Schneuwly, Peralta, Jäckle, Corradi und Spadanuda; Kriens ohne Fanger und Fäh (alle verletzt).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.