U21-Nationalmannschaft

Schweizer U21 vor entscheidendem Schritt Richtung EM

Die noch verlustpunktlose Schweizer U21-Nationalmannschaft könnte mit Siegen am Freitag in Georgien und am Dienstag gegen Liechtenstein einen grossen Schritt Richtung EM-Endrunde machen.

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Mauro Lustrinelli strebt mit der Schweizer U21-Nationalmannschaft die EM-Qualifikation an

Mauro Lustrinelli strebt mit der Schweizer U21-Nationalmannschaft die EM-Qualifikation an

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Das Ziel der Schweiz ist klar: Die Teilnahme an der EM-Endrunde im nächsten Frühjahr in Slowenien und Ungarn, die aufgrund der Verschiebung der EM der A-Nationalteams in den Juni 2021 in zwei Tranchen stattfindet. Die Vorrunde geht Ende März über die Bühne, das Finalturnier der besten acht Teams beginnt Ende Mai.

Die Aussichten, dass erstmals seit dem Finaleinzug 2011 auch wieder eine Schweizer Mannschaft an einer U21-Endrunde dabei ist, sind so gut wie lange nicht mehr. Die ältesten SFV-Junioren haben bislang eine makellose Kampagne hingelegt und unter anderen Frankreich 3:1 geschlagen.

Neben den Gruppensiegern qualifizieren sich auch die besten fünf Gruppenzweiten. Obwohl die Qualifikation in greifbarer Nähe ist, bleiben die Schweizer cool. "Wir denken noch nicht zu weit", sagt Trainer Mauro Lustrinelli. "Wir haben das Ziel, uns zu qualifizieren, aber wir nehmen Tag für Tag, Training für Training, Spiel für Spiel."

Für den früheren Schweizer Internationalen hat die Partie am Freitag in Gori gegen den Gruppendritten wegweisenden Charakter. "Ein Sieg gegen Georgien wäre ein unglaublich grosser Schritt", so Lustrinelli, der neben Jordan Lotomba, der ein Aufgebot für das A-Team erhalten hat, auch auf den gesperrten Nedim Bajrami sowie die verletzten Philipp Köhn und Yannick Marchand verzichten muss.

Georgien schätzt Lustrinelli als sehr solide und sowohl physisch als auch kämpferisch starke Mannschaft ein. Das Hinspiel vor einem Jahr gewann die Schweiz in Winterthur 2:1. "Die Ausgangslage ist schwierig, aber wir haben die nötig Qualität, um auch diese Aufgabe zu lösen." Am Dienstag folgt dann in Biel das Rückspiel gegen den Tabellenletzten Liechtenstein.

Mit zwei weiteren Siegen dürfte die Qualifikation bereits vor den abschliessenden Partien im November gegen Aserbaidschan und in Frankreich praktisch unter Dach und Fach sein. Für Lustrinelli und sein Team ist klar: "Wir bereiten uns so vor, dass wir jedes Spiel gewinnen, damit wir am Ende nicht rechnen müssen."