Einzelkritik
Nach dem 2:0 der Schweiz gegen Georgien: Das sind die Noten der Nati-Spieler

Der Start in die EM-Qualifikation ist der Schweiz geglückt. Trotz der Absenzen von Shaqiri, Seferovic und Mehmedi besiegt das Team von Vladimir Petkovic Georgien auswärts 2:0. Der Mann des Spiels heisst Fabian Schär. Lesen Sie die Einzelkritik zum ersten Schweizer Auftritt 2019.

Etienne Wuillemin
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Die Schweiz siegt 2:0 gegen Georgien: Remo Freuler (l.) und Steven Zuber (r.) bejubeln den Triumph der Nationalmannschaft im ersten EM-Qualifikationsspiel.
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Denis Zakaria (r) wird hier zwar bedrängt, zehn Minuten vor dem Abpfiff schiesst er aber völlig frei stehend das 2:0.
Remo Freuler (r.) versucht hier, Nika Kvekveskiri abzuschütteln. Dieser kassiert erst wenige Minuten vor Abpfiff die erste gelbe Karte der sonst äusserst fair gespielten Partie.
Für einmal ist der Georgier Giorgi Kwilitaia (l.) am Ball, doch Stephan Lichtsteiner (M.) weiss das zu ändern.
Remo Freuler (l.) versucht, den Ball vor Guram Kashia (M.) zu ergattern.
Dank einer Vorlage von Breel Embolo kann Steven Zuber (l.) in der zweiten Halbzeit den Führungstreffer erzielen.
Das lang ersehnte Tor wird von der ganzen Mannschaft gebührend gefeiert.
Mario Gavranovic (2.v.l.) muss den Ball gegen Jemal Tabidze (2.v.r) verteidigen.
Auch im Duell mit Davit Khocholava (l.) zeigt Mario Gavranovic (r.) Biss.
Remo Freuler (M.) entwischt Nika Kvekveskiri (l.) und Jano Ananidze (r.).
Trainer Vladimir Petkovic ist noch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und konnte noch immer kein Tor bejubeln.
Nach einem Eckball prallt Jemal Tabidze mit Fabian Schär zusammen, dieser bleibt benommen liegen.
Schär muss verarztet werden, kann aber weiterspielen.
Nach dem Zusammenstoss wird auch der Georgier Jemal Tabidze behandelt.
Remo Freuler (2.v.l) liefert sich mit Valeri Qazaishvili (2.v.r) ein spannendes Kopfballduell, Giorgi Kvilitaia (l) und Denis Zakaria (r) sind dabei nur Zuschauer.
Die Mannschaft ist bereit für das erste Spiel der EM-Qualifikation und geht als Favorit in diese Partie.
Beide Teams vor dem Anpfiff. Georgien ist für die Schweiz eher ein unbekannter Gegner, zuletzt begegnete man sich 2002/03.

Die Schweiz siegt 2:0 gegen Georgien: Remo Freuler (l.) und Steven Zuber (r.) bejubeln den Triumph der Nationalmannschaft im ersten EM-Qualifikationsspiel.

EPA/ENNIO LEANZA

Die Schweiz startet mit einem Sieg ins Länderspieljahr 2019. In Georgien gewinnt das Team von Vladimir Petkovic das erste Spiel der EM-Qualifikation 2:0. Lesen Sie hier die Analyse zum Spiel.

Wer hat überzeugt? Und wer ist abgefallen? Klicken Sie sich durch die Bewertungen der Nati-Spieler.

Yann Sommer: Note 4,5 Ist im Spielaufbau mehr gefordert denn als Torhüter. Macht das souverän. Muss nur einmal wirklich eingreifen.
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Stephan Lichtsteiner: Note 4,5 Der Captain ist zurück in der Startaufstellung. Engagierte Leistung. Seine Leidenschaft ist bemerkenswert.
Fabian Schär: Note 5,5 Tolle Pässe (zwei Assists!) und starkes Zweikampfverhalten. Und das trotz frühem Zusammenprall. Mann des Spiels.
Manuel Akanji: Note 5 Gewinnt jedes Laufduell in der Defensive. Hervorragende Spielauslösung. Souverän von Anfang bis Ende.
Ricardo Rodriguez: Note 4,5 Hatte schon bessere Partien. Ein paar seltene Fehler. Aktiver Start, dann nimmt der Einfluss nach vorne etwas ab.
Denis Zakaria: Note 5 Findet erst in der zweiten Hälfte ins Spiel. Je länger desto dominanter. Entscheidet mit seinem Tor das Spiel.
Granit Xhaka: Note 4,5 Hat nur wenig Platz. Könnte daraus aber mehr machen. Ein paar Fehler zu viel. Unnötige gelbe Karte am Ende.
Remo Freuler: Note 4,5 Hat Mühe, sich in Szene zu setzen. Teils erhebliche Aussetzer. In der zweiten Hälfte dann um einiges besser.
Breel Embolo: Note 4,5 Das Tor als Belohnung für einen erfreulichen Auftritt gelingt nicht. Zeigt, dass er seine Verletzung überstanden hat.
Mario Gavranovic: Note 2 Muss nach 60 Minuten raus. Bösartig gesagt: Ist nur in diesem Moment sichtbar. Das Spiel läuft komplett an ihm vorbei.
Steven Zuber: Note 5 Zuerst bemüht, aber ohne Glück. Dann immer besser. Sein Tor ist kein Zufall. Setzt seinen tollen Lauf fort.
Albian Ajeti: Note 4,5 In der 60. Minute für Gavranovic eingewechselt. Müsste ein Tor schiessen. Trotzdem: viel wirkungsvoller als Gavranovic.
Renato Steffen: – In der 84. Minute für Embolo eingewechselt. Zu kurz für eine Bewertung.
Djibril Sow: – In der 89. Minute für Freuler eingewechselt. Zu kurz für eine Bewertung.

Yann Sommer: Note 4,5 Ist im Spielaufbau mehr gefordert denn als Torhüter. Macht das souverän. Muss nur einmal wirklich eingreifen.

Keystone

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