FCZ bricht Trainingscamp in Tunesien ab

Der FC Zürich kehrte am Sonntag vorzeitig aus dem Trainingslager in Tunesien in die Schweiz zurück.

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Frühzeitige Heimreise für den FCZ mit Präsident Ancillo Canepa

Frühzeitige Heimreise für den FCZ mit Präsident Ancillo Canepa

Keystone

Wegen den immer heftigeren politischen Unruhen im nordafrikanischen Land konnten die geplanten Trainings und Testspiele nicht mehr wie geplant durchgeführt werden.

Für die Mannschaft und den Betreuerstab habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, sagte FCZ-Präsident Ancillo Canepa am Sonntag nach der Ankunft in Zürich-Kloten. Der Zürcher Tross war mit einer gecharterten Maschine von Ensidha, und nicht wie ursprünglich geplant von Monastir aus in die Schweiz geflogen.

"In Monastir war es auch sehr unruhig. Deshalb danken wir den Behörden und Reiseveranstalter TUI (Hauptsponsor FCZ), einfach allen, die halfen, dass wir innert kürzester Frist in die Schweiz zurückreisen konnten", so Canepa.

Der FCZ weilte seit Dienstag in Sousse. Geplant war die Rückreise ursprünglich für den 22. Januar. Das vorgesehene Testspiel gegen Etoile Sportvie du Sahel wurde von den Behörden abgesagt. Und auch die Partie gegen den FC Sion fiel ins Wasser, da die Walliser ihr Trainingslager in Tunesien absagten.

Die Zürcher suchen nun eine Alternative: wahrscheinlich ist, dass sie diese Woche für rund vier Tage ins Tessin reisen und dort auch ein bis zwei Testspiele absolvieren.