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FCB-Streller über Gegner ZSKA Moskau: «Das sind russische Bären – extrem abgezockt»

FCB-Sportchef Marco Streller verrät im Kurzinterview, was er dem Küken-Sturm des FCB gegen die Bären-Verteidigung der Russen zutraut.

Sébastian Lavoyer
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Marco Streller:

Marco Streller:

Martin Toengi

Marco Streller, wie schätzen Sie den Gegner, ZSKA Moskau, ein?

Marco Streller: Das ist eine Mannschaft, die sehr, sehr wenige Tore zulässt. Vor allem auch zu Hause. Trotzdem gehen wir nach Moskau und wollen punkten, das ist unser Ziel. Wir wollen zwar bescheiden bleiben, weil wir gesehen haben diese Saison, wie schnell es rauf und runter gehen kann, aber wir werden sicher unsere Chance haben.

Es geht um viel in den nächsten zwei Spielen gegen ZSKA.

Ja, das wissen wir. Wir haben uns mit dem 5:0 gegen Benfica in eine sehr, sehr gute Ausganglage gebracht. Für uns war von Anfang an klar, dass wir vier Punkte gegen Moskau holen müssen, wenn wir international überwintern wollen. Wenn uns das jetzt gelingt, dann sind wir sehr nah am zweiten Platz. Das ist uns schon bewusst.

Die Highlights des Benfica-Spiels

ZSKA hat eine sehr alte Verteidigung. Ein Vorteil für den FCB?

Die Verteidiger von ZSKA Moskau sind zwar nicht mehr die Schnellsten, aber im Fussball ist auch Erfahrung sehr wichtig. Und die haben sie. Kommt hinzu, dass sie sehr gross und kräftig sind. Das sind richtige russische Bären. Gegen YB hat man gesehen, dass sie extrem abgezockt sind. Die wissen, was sie zu tun haben, werden auch in brenzligen Situationen kaum nervös. Das wird ein sehr schwieriges Auswärtsspiel.

Der junge FCB-Angriff müsste aber mit schnellen Gegenstössen Mittel finden, um diese Abwehr zu knacken. Denken Sie nicht auch?

Ich glaube absolut an unsere jungen Spieler, sonst würden sie nicht bei uns spielen. Und ja, unser Angriff ist sehr jung. Zugleich hat jeder dieser Spieler um die 40, 50 Partien in der höchsten Liga, ob das nun in der Schweiz sei oder in Österreich, in den Beinen. Das ist unser Konzept. Wir vertrauen diesen Jungs und sie werden es gut machen, da bin ich mir sicher.

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