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Kolumne

Beatrice Egli muss ran

WM-Kolumne
Daniel Good

Spielerfrauen auf der Tribüne lenken ab, wenn das Gekicke auf dem Rasen allzu lau wird. Die in die Jahre gekommene Pamela Anderson hat sich den französischen WM-Spieler Adil Rami geangelt. Der Verteidiger ist 18 Jahre jünger als die Kanadierin, die so oft wie keine auf der Titelseite der Zeitschrift «Playboy» posierte. Rami ist allerdings nur Ersatz in der starken Nationalmannschaft. Wohl deshalb hat Anderson noch keine WM-Partie der Franzosen vor Ort verfolgt. Während der Heimspiele von Ramis Club Marseille lässt sie sich fast immer blicken.

Immer dabei, wenn die Schweiz in Russland auflief, war Lara Gut. Ihr Herzbube Valon Behrami ist ein Schlüsselspieler im Schweizer Team. Am Ausscheiden der Schweizer Fussballer konnte aber auch der Skistar Gut nichts ändern.

Auffällig ist, dass Spielerfrauen häufig blond sind. Oder blond gefärbt wie im Fall von Pamela Anderson, an der auch sonst nicht alles echt ist. Wie Gott sie schuf, tritt Beatrice Egli auf. Die blonde Schlagersängerin aus Ausserschwyz würde sich bestens als Spielerfrau eignen. Am besten täte sich Egli mit Blerim Dzemaili zusammen. Dieser ist zurzeit ebenfalls Single. Die Metzgerstochter aus Pfäffikon könnte den Secondo für das Singen der Schweizer Nationalhymne begeistern. Und Dzemaili könnte den Schweizer Psalm seinen Teamkollegen näherbringen.

Dann wäre auch die SVP zufrieden. Zusammen mit der EDU hat die Volkspartei im Zürcher Kantonsrat ein Postulat eingereicht mit dem Ziel, die Nationalhymne im Schweizer Volk wieder stärker zu verankern. Der EDU-Mann Hans Egli aus Steinmaur will während der WM festgestellt haben, dass jene Mannschaften stärker sind, deren Spieler die Landeshymne mit Inbrunst und Stolz singen. Viele Schweizer WM-Spieler bewegen – nicht nur zum Verdruss von Hans Egli – aber maximal die Lippen. Der Zürcher Kantonsrat wies das Begehren der EDU und SVP jedoch ab. Jetzt kann nur noch Beatrice Egli helfen.

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