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Murat Yakin vor dem entscheidenden Spiel gegen Bulgarien: «Ein Systemwechsel ist nicht angebracht»

Die Schweiz trifft am Montag in Luzern auf Bulgarien. Nati-Trainer Murat Yakin und Spieler Mario Gavranovic standen den Medien Red und Antwort.

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Murat Yakin (links) und Mario Gavranovic an der Medienkonferenz.

Murat Yakin (links) und Mario Gavranovic an der Medienkonferenz.

Bild: Ennio Leanza / Keystone (Luzern, 14. November 2021)

«Wir müssen nicht viel ändern, ein Systemwechsel ist nicht angebracht», sagte Murat Yakin an der Medienkonferenz in Luzern. «Wir brauchen viele Szenen in der gegnerischen Hälfte, Speed und Dynamik. Wir müssen so früh wie möglich ein Tor erzielen»

Yakin freut sich extrem auf den Auftritt in Luzern. Denn die Ausgangslage sei gut. In den vier bisherigen Auftritten in der Swissporarena hat die Nati viermal gewonnen, zuletzt 5:2 in der Nations League gegen Belgien.

Yakin sagte auch, dass er laufend über den Spielstand zwischen Nordirland und Italien informiert werde. Nachnominierungen macht Yakin keine, aufgeboten sind 18 Spieler. Am Sonntagmorgen wurde bekannt, dass Ricardo Rodriguez wegen einer muskulären Verletzung im Oberschenkel und Innenverteidiger Bryan Okoh wegen eines Kreuzbandrisses im rechten Knie ausfallen. «Die Spielrichtung wird etwas offensiver sein, ich bin zuversichtlich, dass am Montag die Automatismen sitzen», so Yakin.

Angesprochen auf die Frage, ob die Gefahr da sei, dass die Schweiz Bulgarien unterschätze, antwortete Yakin: «Wir müssen Respekt vor dem Gegner haben. Es braucht Konzentration in der Offensive und in der Defensive. Wir versuchen, mutig zu spielen, aber nicht blind nach vorne zu rennen».

Für das entscheidende Spiel gegen Bulgarien sind keine Tickets mehr erhältlich: Die Swissporarena ist mit 14'300 Plätzen ausverkauft. (rem)

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