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FUSSBALL: Valentin Stocker: Herzlich empfangen in Basel

Nach dreieinhalb Jahren bei Hertha Berlin ist Valentin Stocker zum FC Basel zurückgekehrt. Morgen gibt der Publikumsliebling sein Comeback.

Valentin Stocker ist ein besonderer Spieler. Das ist am letzten Samstag beim Testspiel des FC Basel im St.-Jakob-Park gegen den FC Luzern wieder deutlich geworden. Zusammen mit dem aus Frauenfeld stammenden Fabian Frei (Ex-Mainz) und dem früheren FCB-Junior Samuele Campo (Ex-Lausanne) spielte der gebürtige Krienser erstmals nach seiner Bundesligazeit bei Hertha BSC wieder im Basler Stadion. Der Empfang war herzlich für den Mann mit den zu einem Ross­schwanz zusammengebundenen Haaren.

Die 3300 Anhänger, die für diesen Testkick ins «Joggeli» pilgerten, waren in der Mehrzahl Familien. Sie feierten Stocker wie einen Popstar. Schliesslich hatte der technisch beschlagene linke Flügelspieler für den FC Basel sechs Meistertitel und drei Cupsiege gefeiert. Zudem an der Seite von Marco Streller, Alex Frei, Benjamin Huggel, Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri zu magischen Champions-League-Nächten seinen Beitrag geleistet. Wie im Achtelfinal-Hinspiel 2012, als er das 1:0-Siegtor zu Hause gegen Bayern München erzielte.

Kaum zurück, steht gleich wieder ein Highlight in der Königsklasse an. Basel trifft am Dienstag in einer Woche ebenfalls im Achtelfinal vor eigener Kulisse auf Manchester City mit dem grossen Trainer Pep Guardiola.

Valentin Stocker ist zuerst einmal froh, dass sein operiertes Knie beim 1:0-Sieg gegen Luzern gehalten hat. Er freut sich auf den Meisterschaftsstart nach der Winterpause. Den Empfang quittierte er mit Autogrammen und Selfies vor der Haupttribüne, wo mehrere hundert Kinder auf ihn und Frei gewartet hatten. Trotzdem meinte er: «Die Rückkehr war noch nicht so emotional, die Fans in der Muttenzerkurve haben gefehlt.» Morgen ist es so weit. Der FC Lugano ist in Basel zu Gast, gegen 30 000 Besucher werden die Arena gut füllen.

Für Valentin Stocker werden die dreieinhalb Jahre in Berlin mit 76 Spielen, 9 Toren und 12 Assists dann weit weg sein. Die Metropole wird er vermissen, in Berlin engagierte er sich für Obdachlose, Kinderheime und Tierschutz. Nicht vermissen wird er Hertha-Trainer Pal Dardai. Das Tischtuch zwischen ihm und dem Ungarn war schon länger zerschnitten. Stocker braucht Trainer wie früher beim FCB Thorsten Fink, der ihm stets vertraute. Über das künftige Miteinander mit seinem guten Freund Streller sagt er: «Das ist schon speziell, dass Marco nun Sportchef ist.» Stocker stellt fest: «Ich habe einen super Namen hier und wenn es in die Hose geht, ist das nicht mehr so. Aber es gibt weitaus schlimmere Sachen auf der Welt.»

Daniel Wyrsch

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