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FUSSBALL: Starke Leistung, schwacher Ertrag

In der letzten Runde der 2.-Liga-Saison 2016/17 kann auch Arbon dem verlustpunktlosen Leader Bazenheid keinen Zähler abnehmen. Amriswil holt in Herisau einen Rückstand auf, verliert dann aber trotzdem.
Die Arboner (gelb) können Bazenheids Christoph Gebert trotz Überzahl nicht vom Ball trennen. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Arboner (gelb) können Bazenheids Christoph Gebert trotz Überzahl nicht vom Ball trennen. (Bild: Mario Gaccioli)

Obwohl der FC Arbon eine der besseren Leistungen in dieser Rückrunde zeigte, verlor er das Heimspiel gegen den FC Bazenheid 0:2. Dies nach einem Doppelschlag durch Sven Düring in der 39. respektive 43. Minute. Nachdem der agile Stürmer des längst als Aufsteiger feststehenden FC Bazenheid bereits in den Startminuten im Eins gegen Eins am gut reagierenden Arboner Goalie Timo Straub scheiterte, waren es die Thurgauer, die nach einer halben Stunde die Führung auf dem Fuss hatten. Daniele Tassone brachte aber den Abpraller, nach einem satten Schuss von Dejan Peric, nicht an Adrian Bernet vorbei.

Der abtretende Torhüter der Alttoggenburger wurde noch vor Ablauf einer Stunde des Feldes verwiesen, weil er mit einem Handspiel ausserhalb des Strafraums eine deutliche Torchance vereitelte. Die Arboner konnten aber von der Überzahl nicht profitieren. Zwar besass das Team von Trainer Massimo Gioia mehr Ballbesitz, doch fehlte es an der spielerischen Linie und am Durchsetzungsvermögen. Zu oft wurde mit hohen Bällen agiert. Dies konnte die sattelfeste Defensive der Gäste nicht beunruhigen. Ausser einem gefährlichen Freistoss von Joel Haltinner erzeugte das Heimteam kaum Torgefahr. Durch diese achte Rückrundenniederlage beendete der OFV-Cupsieger die Saison auf Rang zehn. Nie war der FC Arbon seit dem Aufstieg 2001 schlechter klassiert. Die vor der Partie noch bestandene Restgefahr eines Abstiegs, wurde durch den Ligaerhalt des FC Winkeln in der 2. Liga interregional gebannt.

Penalty wird Amriswil zum Verhängnis

Der FC Amriswil unterlag zum Abschluss der Saison dem FC Herisau 1:2. In der Begegnung im Appenzellerland spielten beide Mannschaften nochmals voll auf Sieg. Kaum lief das Spiel, stand es 1:0 für die Herisauer. Nach einem Corner stand Keller am hinteren Pfosten goldrichtig und schoss ein. Die Thurgauer, mit knappem Aufgebot angereist, zeigten viel Kampfgeist, blieben aber zu oft an der Herisauer Hintermannschaft und am guten Torhüter Grubenmann hängen. Etwa, als der junge Stern ein Zweikampf im Mittelfeld gewann, zu Perez passte, der den Ball für Moser auflegte, aber dessen Flachschuss wirkungslos blieb. Zwei gute Kopfbälle von Schoch und Germann lenkte Herisaus Goalie später an die Latte. Doch auch die Appenzeller hatten Chancen. Ein Abschluss von Keller aus kurzer Distanz ging knapp am Tor vorbei, und bei einer Doppelchance parierte Amriswils Goalie Mirseloski zweimal hellwach.

Nach das Pause fiel der Ausgleich: Perez köpfelte nach einem Eckball von Germann zum 1:1 ein. Und beinahe wäre Contartese kurz darauf das 2:1 für die Thurgauer gelungen. Doch es kam ganz anders. Nach einem Foul an der Grenze des Amriswiler Strafraums gab es Penalty für Herisau, den Schmid souverän zum 2:1 versenkte. Amriswil gab nicht auf. Schoch zirkelte einen grandiosen Freistoss über die Verteidigung in den Herisauer Strafraum, wo Kreis am schnellsten reagierte, den Ball per Kopf jedoch an die Latte lenkte. So blieb es bei der 1:2-Niederlage.

Diessenhofen hat Rang fünf in eigener Hand

In der Zürcher Gruppe 2 trennten sich die beiden 2.-Liga-Tabellennachbarn Greifensee und Diessenhofen mit einem Unent- schieden. Damit können die Thurgauer mit einem Sieg im abschliessenden Heimspiel gegen Stäfa noch immer aus eigener Kraft den fünften Rang und somit das Saisonziel von Trainer Roland Frei erreichen.

Diessenhofen verzeichnete in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und hätte die Möglichkeit gehabt, mehr als nur mit einem 1:0 durch Philippe Thür in die Pause zu gehen. Greifensee zeigte zwar den besseren Angriffsaufbau, doch stand die Abwehrreihe der Thurgauer sehr gut, antizipierte geschickt und liess die Zürcher nicht ins Spiel kommen.

Nach der Pause setzte Greifensee mehr Druck auf. Der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit. Dennoch verstrich fast eine halbe Stunde, ehe Sasa Fikic den Ball fast ungehindert zum 1:1 ins Tor schob. Die letzten zwanzig Minuten waren nochmals ein Schlagabtausch, aber ohne weiteren Torerfolg. (wid/ez/ji)

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