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FUSSBALL: Nur Verlierer im Derby

Zum Saisonauftakt der 2. Liga interregional trennen sich Frauenfeld und Kreuzlingen 1:1. Die Hauptstädter kassieren den Gegentreffer in der 88. Minute.
Matthias Hafen
Voller Einsatz: Frauenfelds Goalie Pascal Bretscher wird von Kreuzlingens Simon Affentranger hart angegangen. (Bild: Donato Caspari)

Voller Einsatz: Frauenfelds Goalie Pascal Bretscher wird von Kreuzlingens Simon Affentranger hart angegangen. (Bild: Donato Caspari)

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Der FC Frauenfeld und der FC Kreuzlingen haben im ersten Meisterschaftsspiel der Saison 2017/18 zwar beide einen Punkt gewonnen. Trotzdem zählten sie nach der Direktbegegnung gestern Abend irgendwie zu den Verlierern. Frauenfeld, weil es sich nach dem Führungstreffer durch Silvan Eggmann in der 54. Minute kurz vor Schluss noch die Butter vom Brot nehmen liess. Kreuzlingen, weil es nach dem bitteren Cup-Aus gegen Rapperswil-Jona am vergangenen Wochenende wieder nicht mehr aus seinem talentierten Kader holte. Immerhin sicherte Midhad Arifagic den Gästen vom See mit dem 1:1 in der 88. Minute den einen Punkt. Und die spannende Schlussphase entschädigte für die zahlreichen Gähner zuvor.

Frauenfeld neutralisiert Kreuzlinger Spielmacher

Sawwas Exouzidis, der neue Spielertrainer des FC Frauenfeld, wusste nach dem Spiel nicht so recht, ob er zufrieden sein sollte oder nicht. Sein Debüt in der Innenverteidigung war sehr solide, allerdings konnte auch er den späten Gegentreffer nicht verhindern. «Das Resultat geht in Ordnung», resümierte der Deutschgrieche. «Wir hätten den Sieg nicht verdient gehabt.» Tatsächlich besassen die Kreuzlinger mehr Spielanteile. Doch gelang es den Frauenfeldern, deren Spielmacher Uwe Beran und Filipe Vieira weitgehend zu neutralisieren. Und nach dem 1:0 durch Eggmann – ziemlich unverhofft im Anschluss an einen Freistoss – suchte das spielerisch stärkere Kreuzlingen den Ausgleich zu sehr mit der Brechstange. Denn als sie in der ersten Halbzeit den Führungstreffer mit spielerischen Mitteln gesucht hatten, hatten mehr Torchancen resultiert. Alles in allem aber boten die zwei Mannschaften zum Meisterschaftsauftakt ein Derby der langweiligen Art.

Eggmann wird um zweiten Treffer gebracht

Im wahrsten Sinn Farbe ins Spiel brachte Kreuzlingens Innenverteidiger Kai Rettig, als er in der 90. Minute mit einer direkten roten Karte vom Platz gestellt wurde. Rettig hatte als hinterster Mann den Frauenfelder Eggmann regelwidrig zurückgehalten, so dass der Stürmer um seinen zweiten Treffer des Abends gebracht wurde. Wenn es Platzverweise gibt, die sich lohnen, dann war es ein solcher.

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