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FUSSBALL: «Ich wüsste nicht, weshalb ich aufhören sollte»

In seinem wohl letzten Frühling als Juventus-Spieler verfolgt Stephan Lichtsteiner grosse Ziele. Der Mann mit 15 Cup-, Supercup- und Meister-Trophäen will die WM in Russland perfekt vorbereiten und sich für den richtigen Club entscheiden.

Nationalcoach Vladimir Petkovic will «Grundlagen» schaffen in Griechenland und den Puls der Spieler spüren. Stephan Lichtsteiner hat Ähnliches im Sinn. «Wir können hier an den Automatismen arbeiten.» Auch nach 555 Profi-Partien lässt der Innerschweizer kein Prozent nach; der Ehrgeiz dringt beim zweifachen Champions-League-Finalisten immer durch. Die Pflege der Details gewichtet der Juventus-Verteidiger hoch, der persönliche Countdown auf die fünfte Endrunde hat begonnen, die Richtung wird festgelegt. «Es geht darum, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, noch besser zu werden.»

Ein Spannungsabfall ist nicht zu verhindern

Zu unterschätzen sei die Konstellation mit den Tests gegen Griechenland und Panama nicht. Nationalmannschafts-Termine im März seien für die Spieler gefährliche Momente. «Im Club stehen alle unter Hochdruck», führt Lichtsteiner aus. «Es geht von Februar bis Mai um die Wurst – die einen spielen um den Titel, andere gegen den Abstieg oder um europäische Trophäen.» Ein leichter Spannungsabfall in einem anderen Ambiente ist in der Regel nicht zu verhindern. «Aber das heisst nicht, dass wir nicht trotzdem zwei gute Partien zeigen.» Der sechsfache Serie-A-Champion wertet den richtigen Umgang mit der Ausgangslage als Herausforderung für das gesamte Kollektiv.

«Die Qualität ist gross, und der Zusammenhalt ist deutlich besser als vor zwei Jahren, als wir gewisse Krisensymptome offenbarten», so Lichtsteiner. Eine vergleichbare Situation wie nach dem missratenen EM-Warm-up im Frühling vor zwei Jahren befürchtet er nicht. «Da mache ich mir eigentlich keine allzu grossen Sorgen.» Wie lange er selber noch Teil der Schweizer Entwicklung sein wird, lässt der Captain offen. Im Zuge der Vorbereitung oder im Startspiel gegen den fünffachen Weltmeister Brasilien, gegen den er im November 2006 debütiert hat, wird der Aussenverteidiger als erst vierter Schweizer die magische 100er-Marke erreichen. Macht er nach dem Turnier in Russland weiter? «Ich werde auf meinen Körper hören. Im Moment stimmt alles – der physische Zustand, die Motivation. Ich wüsste nicht, weshalb ich aufhören sollte.»

Eng verknüpft ist sein weiterer Weg im Nationalteam mit seiner Zukunft auf Clubebene. Der Vertrag mit Turin läuft im Sommer nach sieben Jahren aus. Derzeit prüft der 34-Jährige verschiedene Varianten, nach zehnjährigem Engagement in Italien sind zahlreiche Faktoren relevant. «Die nächsten zwei, drei Monate sind sehr interessant. Für mich stehen ein paar richtungsweisende Entscheide an.» (sda)

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