Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUSSBALL: Hamburgs entscheidende Tage

Die Mannschaft muss im Abstiegskampf liefern, die Mitglieder sich für einen Präsidenten entscheiden: Der Bundesliga-Club Hamburg steht vor einem gleich in doppelter Hinsicht richtungweisenden Wochenende.

Der Machtkampf um das Amt des Präsidenten lässt Hamburg-Trainer Bernd Hollerbach kalt. «Ich kriege das mit, aber mein Ziel ist es, mit der Mannschaft und dem Verein unbedingt die Klasse zu halten», so Hollerbach. Der Trubel um die Präsidentschaftswahl von morgen hält die Stadt in Atem, doch für Hollerbach zählen nur die drei Punkte gegen Leverkusen. «Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Aber dafür brauchen wir Punkte», so der Trainer.

Nach neun Spielen ohne Sieg schwindet an der Elbe allmählich die Hoffnung auf die erneute ­Rettung, die Alarmstimmung der vergangenen Jahre ist einer Mischung aus Resignation und Lethargie gewichen. Hoffnung macht vor dem Spiel gegen Leverkusen der Blick in die Statistik: Von den vergangenen vier Heimspielen gegen Leverkusen gewannen die Hamburger drei. Hollerbach: «Ich wünsche mir natürlich auch, dass wir den Bock umstossen. Dafür werden wir ­alles reinhauen.» Mit 17 Punkten hat Hamburg so wenige Zähler wie noch nie seit Einführung der Drei-Punkte-Regel auf dem ­Konto. Es droht selbst der Relegationsplatz ausser Sichtweite zu geraten. Derzeit beträgt der Rückstand drei Punkte.

Lautsprecher gegen ­Leisetreter

An der morgigen Wahl drängt der ehemalige Vereinsboss Bernd Hoffmann zurück an die Clubspitze und will Amtsinhaber Jens Meier als Präsident ablösen. Hoffmann sprach von einer ­«dramatischen wirtschaftlichen» Lage bei Hamburg. Der Club werde «ein grosses Problem damit haben, für nächstes Jahr eine Erst- oder Zweitligalizenz zu bekommen». Während Meier mit seiner pragmatischen Art vor allem nach innen wirkt, will sich Hoffmann stärker in die Belange der Profis einmischen. So geht es morgen auch um die Grundsatzfrage: Neuausrichtung unter Lautsprecher Hoffmann oder Kontinuität unter Leisetreter Meier. «Egal, wie es ausgeht: Danach muss Schluss sein mit dem Getöse. Der Fokus muss auf dem Sportlichen liegen», sagte der aktuelle Präsident Meier. (sid)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.