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FUSSBALL: Es fehlte nur der Knock-out

Nach wenigen Minuten geht der FC Kreuzlingen im Cup gegen den FC Rapperswil-Jona 2:0 in Führung. Doch die Gäste aus der Challenge League bringen ihr ganzes Können auf und gewinnen am Ende noch 4:3.
Nadja Müller
Verkehrte Welt: Die Kreuzlinger (Zvonimir Fantov, links, und Filipe Vieira) überrannten ihren Cupgegner aus der Challenge League in den ersten Minuten. (Bild: Mario Gaccioli)

Verkehrte Welt: Die Kreuzlinger (Zvonimir Fantov, links, und Filipe Vieira) überrannten ihren Cupgegner aus der Challenge League in den ersten Minuten. (Bild: Mario Gaccioli)

Nadja Müller

sport@thurgauerzeitung.ch

Vor 17 Jahren war der FC Kreuzlingen zum letzten Mal im 1/16-Final des Schweizer Cups. Entsprechend gross war die Vorfreude der Thurgauer auf das Heimspiel gegen Rapperswil-Jona. Und bereits nach fünf Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Uwe Beran lancierte einen schnellen Konter über Albios Misini zu Mido Arifagic. Dieser sprintete selbstbewusst Richtung Rapperswiler Tor und versenkte das Leder zum 1:0.

Und es kam noch besser: Nur wenige Minuten später hiess es 2:0. Diesmal jubelte Kreuzlingens Neuzugang Misini nach einem Konter. Nun waren die Aussenseiter gefordert. Fast die ganze erste Halbzeit spielte sich in ihrer Platzhälfte ab. Kreuzlingen wehrte sich mit allen Kräften, doch liess sich Rapperswils Anschlusstreffer vor der Pause nicht verhindern. Ein Eckball in der 26. Minute war die Vorlage für das 1:2 der St. Galler. Insgesamt verbuchte Rapperwil-Jona in dieser Partie zehn Corner auf ihr Konto – Kreuzlingen keinen.

Offensive Spielweise führt zu Gegentoren

Nach der Pause spielten die Kreuzlinger etwas offensiver. Dadurch entstand aber auch mehr Raum für die Angriffe Rapperswil-Jonas. In der 52. Minute gelang den Gästen aus der Challenge League der Ausgleichstreffer, erneut nach einem Eckball. Und nur sieben Minuten später köpfelte Carlos da Silva zum 3:2 für den Favoriten ein.

20 Minuten vor Schluss schien die Partie für die Kreuzlinger endgültig gelaufen zu sein, als die Gäste den vierten Treffer verbuchten. Doch die Thurgauer gaben sich nicht geschlagen und holten zum Gegenschlag aus. Nur 120 Sekunden später kam durch den Anschlusstreffer von Marco Soares zum 3:4 wieder Hoffnung auf. Die Kreuzlinger warfen danach alles nach vorne. Jeder einzelne kämpfte bis zur Erschöpfung. Es folgte eine heisse Schlussphase, in der das Heimteam dem Ausgleich sehr nahe kam. Doch er fiel nicht mehr. Trotz des Cup-Out zeigten die Thurgauer eine starke Leistung. Der FCK scheint jedenfalls bereit für den Meisterschaftsstart am Mittwoch in Frauenfeld.

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