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FUSSBALL: Eine Baisse mit Ansage

Nach drei Niederlagen in Folge zum Rückrundenauftakt hat der FC Kreuzlingen den Anschluss an die Spitze verloren. Jetzt geht es für Trainer Kürsat Ortancioglu darum, noch grösseres Unheil zu verhindern.
Matthias Hafen
Trainer Kürsat Ortancioglu ist derzeit nicht zu beneiden. (Bild: Mario Gaccioli (Kreuzlingen, 10. März 2018))

Trainer Kürsat Ortancioglu ist derzeit nicht zu beneiden. (Bild: Mario Gaccioli (Kreuzlingen, 10. März 2018))

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Der FC Kreuzlingen mischt derzeit die 2. Liga interregional auf –für einmal aber nicht im positiven Sinn. Die Hafenstädter werden in der Tabelle der Gruppe 6 wie kein anderes Team nach hinten gereicht. Waren sie zu Beginn der Rückrunde am 10. März noch die dritte Kraft hinter Leader Linth und Freienbach, so grüssen sie nach drei Ernstkämpfen im neuen Jahr nur noch von Platz sechs. Und es fehlt nicht mehr viel, dann steckt der FCK im erweiterten Abstiegskampf.

In der Vorrunde hatte Kreuzlingen nur zweimal verloren. Jetzt sind es schon drei Niederlagen nach der Winterpause. Und die Schlappen waren nicht zu knapp: 1:4 gegen Frauenfeld, 0:4 gegen Linth sowie 0:2 gegen Aufsteiger Bazenheid. Allerdings kam das Tief mit Ansage.

Einerseits scheinen die Abgänge von Spielmacher Uwe Beran (zu Ligakonkurrent Uzwil), Topskorer Midhad Arifagic (zum 1.-Liga-Club Tuggen) und Routinier Kai Rettig (Beruf) doch mehr ins Gewicht zu fallen als angenommen. Andererseits sind die Kreuzlinger derzeit auch von Verletzungen geplagt. «Mit Ausfällen musst du in dieser Liga immer rechnen», sagt FCK-Trainer Kürsat Ortancioglu. «Manchmal sogar mit vier. Aber wenn dir von zwölf Stammspielern sieben bis acht fehlen, wird es schwierig.»

Ein Teil des Problems ist allerdings selbst verschuldet. So kassierten die Kreuzlinger im Auftaktspiel gegen Frauenfeld gleich drei Platzverweise. Lucian Dodes und Marco Soares sahen direkt rot, Kevin Schröder zweimal gelb. Weil die Transferfrist vorbei ist, behilft sich Trainer Ortancioglu unter anderem mit A-Junioren in der Startaufstellung. Zuletzt habe er gar einen B-Junioren eingewechselt.

Gelassenheit statt Panik

So ist in der hochklassigen Gruppe 6 der 2. Liga interregional nicht an einen Spitzenkampf zu denken. «Es wäre auch nicht normal, wenn wir unter diesen Umständen gleich gut spielen würden wie im Herbst», sagt FCK-Trainer Ortancioglu. «Wir wissen die Situation einzuschätzen.» Bedenken, dass der freie Fall weitergeht, bestünden nicht. Dass der FC Kreuzlingen indes Gefahr läuft, in dieser Zeit seine gute Ausgangslage zu verspielen, ist dem Mann an der Seitenlinie bewusst. «Jeder, der mich kennt, weiss, dass ich unmittelbar nach einer Niederlage nicht ansprechbar bin. Das hat sich nicht geändert.» Für ihn sei es aber keine Option, den Kopf in den Sand zu stecken. «Ich bin ein Kämpfer. Und kämpfen kann man auch mit reduziertem Kader.»

Er wolle auch nicht das ganze Tief auf die Gesperrten und Verletzten abschieben, so Ortancioglu. «Wir müssen uns noch in mancher Hinsicht steigern.» Dass das nächste Spiel in Uzwil erst am 7. April stattfindet, macht ihm Hoffnung. Hoffnung auf einige Rückkehrer und die ersten Punkte in der Rückrunde.

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