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FUSSBALL: Ein Funken Hoffnung

Schalke geht heute als Favorit in den Cup-Achtelfinal gegen Köln. Der Tabellenletzte schöpft nach dem ersten Bundesliga-Saisonsieg aber wieder Hoffnung und kämpft um seinen neuen Trainer.
Thomas Lipinski (sid)
Unter Interimstrainer Stefan Ruthenbeck gelang Köln am vergangenen Wochenende der erste Vollerfolg der Saison. (Bild: KEY)

Unter Interimstrainer Stefan Ruthenbeck gelang Köln am vergangenen Wochenende der erste Vollerfolg der Saison. (Bild: KEY)

Thomas Lipinski (SID)

Die Unbesiegbaren von Schalke jagen ihren Vereinsrekord, da sollten die Serienverlierer aus Köln eigentlich kein Hindernis sein. Doch nach dem ersten Saisonerfolg in der Bundesliga geht der Tabellenletzte mit neuem Mut in den Cup-Achtelfinal beim Zweiten – und mit besonderer Motivation: Denn Aushilfstrainer Stefan Ruthenbeck kämpft um ­einen Job. «Es muss eine Perspektive da sein», sagte der 45-Jährige vor dem heutigen Gastspiel in Gelsenkirchen.

Mit dem 1:0 gegen Wolfsburg hatten die Kölner am Samstag ihre Serie von 16 Bundesligaspielen ohne Sieg – wobei 13 Niederlagen resultierten – beendet. Und plötzlich ist Ruthenbeck, der ehemalige U19-Coach, der nach der Trennung von Peter Stöger eigentlich nur bis zur Winterpause einspringen sollte, eine mögliche Dauerlösung. In der Mannschaft findet er immer mehr Fürsprecher. Er habe «ein gutes Gefühl» mit dem neuen Trainer, meinte Torwart Timo Horn. Der neue Sportgeschäftsführer Armin Veh muss entscheiden, ob er Ruthenbeck die schwierige Aufgabe in der Rückrunde mit neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz zutraut. Eine Überraschung auf Schalke würde Ruthenbeck wohl den ersten Bundesliga-Job als Cheftrainer bescheren. «Es gibt Dinge, die geklärt werden müssen. Die Gespräche werden am Mittwoch laufen», sagte Ruthenbeck: «Der Job hier macht mir Spass. Ich bin Kölner, das ist mein Verein.»

Schalke das Team der Stunde

Wie man die Schalker ärgern kann, haben die Kölner vor zwei Wochen gezeigt – beim 2:2 im letzten Spiel unter Stöger. «Wir haben ihnen schon einmal wehgetan», meinte Ruthenbeck, «Schalke ist stark, aber du kannst jeden weghauen.» Die «Königsblauen» haben seit dem 23. September in zwölf Pflichtspielen nicht mehr verloren. Länger ungeschlagen blieben sie zuletzt von November 2006 bis Februar 2007 während 13 Spielen – die längste Serie innerhalb einer Saison. Vereins­rekord saisonübergreifend sind 17 Partien ohne Niederlage von April bis September 1977.

Am Rande einer Niederlage standen die Schalker «Mentalitätsmonster» schon öfters: Doch weder der 0:4-Rückstand im Derby in Dortmund noch das 0:2 am Samstag in Frankfurt warf sie aus der Bahn. «Wir pushen uns und glauben bis zuletzt an uns», sagte Trainer Domenico Tedes­co, der den Club nach dem enttäuschenden zehnten Platz in der vergangenen Saison wieder auf Europacup-Kurs gebracht hat.

Abheben darf auf Schalke aber niemand, dafür sorgt der Bundesliga-Novize täglich. Auch vor Köln warnt Tedesco. «Wir wissen, dass es ein Brocken sein wird. Jeder wird nach fünf Minuten merken: Es gibt Probleme.» Dank der akribischen taktischen Arbeit ihres Trainers findet die Mannschaft immer häufiger eine Antwort darauf – und ist seit fast drei Monaten unbesiegt.

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