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FUSSBALL: Dortmund unter Druck

In der fünften Runde der Gruppenphase der Champions League droht mehreren Teams aus den besten Ligen Europas das Ausscheiden. Neben Dortmund stehen auch Leipzig, Monaco und Napoli unter Zugzwang.
Vier Tage nach der Pleite gegen Stuttgart geht es für Dortmund mit Mario Götze (links) in der Champions League weiter. (Bild: EPA)

Vier Tage nach der Pleite gegen Stuttgart geht es für Dortmund mit Mario Götze (links) in der Champions League weiter. (Bild: EPA)

Bereits vor dieser Runde so gut wie gescheitert ist Dortmund, beträgt der Rückstand auf das zweitklassierte Real Madrid doch bereits fünf Punkte. Selbst Rang drei und damit der Trostpreis Europa League ist für die Deutschen nach den beiden Unentschieden gegen Apoel Nikosia in Gefahr. Nach dem Absturz in den vergangenen Wochen steht die Mannschaft mit Torhüter Roman Bürki und Trainer Peter Bosz heute zu Hause gegen das bereits für die Achtelfinals qualifizierte Tottenham und vier Tage später in der Liga gegen Schalke unter Zugzwang.

Noch steht die Vereinsführung trotz nur eines Sieges in den vergangenen acht Pflichtspielen demonstrativ hinter seinem niederländischen Trainer Bosz, der heute seinen 54. Geburtstag feiert. Bleibt die baldige Trendwende aber aus, könnte Bosz’ Arbeitsplatz in Gefahr geraten. «Irgendwann müssen wir den Bock umstossen», sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Der zuletzt wegen disziplinarischen Gründen suspendierte Pierre-Emerick Aubameyang kehrt gegen Tottenham in die Mannschaft zurück. Er hatte das Filmteam eines Freestyle-Fussballers in die Katakomben des Clubs eingeladen – wenige Tage vor dem Spiel gegen Stuttgart und ohne das Wissen der Verantwortlichen.

Premier League vor einem neuen Rekord

Beim Vergleich zwischen Monaco und Leipzig sind für beide Teams drei Punkte Pflicht. Während der Champions-League-Neuling aus der Bundesliga immerhin einen Sieg feiern konnte, ist der französische Meister nach vier Spielen noch sieglos. Richtig auf Touren kam in Europa bislang auch Napoli nicht. Das Team von Maurizio Sarri sorgt zwar mit seinem Offensivfussball über die Landesgrenzen hinaus für Begeisterung und führt die Tabelle der Serie A an, in der Champions League resultierten in vier Partien aber drei Niederlagen bei nur einem Sieg. Gegen den direkten Konkurrenten Schachtar Donezk, das bereits neun Punkte auf dem Konto hat, ist nach dem 1:2 im Hinspiel ein Sieg ein Muss.

Für ein Novum in der Champions League könnten die Vertreter aus der Premier League sorgen. Noch nie qualifizierten sich fünf Teams einer Liga für die K.-o.-Phase. Tottenham und Manchester City stehen bereits in den Achtelfinals, das Weiterkommen von Manchester United, das morgen in Basel gastiert, ist nur noch Formsache. Und auch Chelsea und Liverpool haben es in den eigenen Händen, die Qualifikation bereits eine Runde vor Schluss zu schaffen. Die schwierigste Aufgabe stellt sich Liverpool, das heute in Sevilla antritt. Das Team von Jürgen Klopp gewann allerdings die vergangenen vier Pflichtspiele und schoss dabei 13 Tore. Einer der Gründe für das sportliche Hoch ist Mohamed Salah, der in 18 Spielen in dieser Saison 14 Treffer erzielte. «Wenn er so weitermacht, wird er die Saison mit 70 Toren beenden», scherzte Klopp über den ehemaligen Basler Stürmer. (sda)

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