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FUSSBALL: Die Schere klafft auseinander

Der FC Kreuzlingen steigt heute als eines der Spitzenteams in die Rückrunde der 2. Liga interregional. Beim FC Frauenfeld beginnt der Kampf gegen den Abstieg. Um 16.30 Uhr steigt in Kreuzlingen das Derby.
Topskorer Midhad Arifagic verliess Kreuzlingen im Winter Richtung Tuggen. (Bild: Mario Gaccioli)

Topskorer Midhad Arifagic verliess Kreuzlingen im Winter Richtung Tuggen. (Bild: Mario Gaccioli)

Als sich Frauenfeld und Kreuzlingen Mitte August zum Saisonstart der 2. Liga interregional begegneten, wusste man noch nicht genau, in welche Richtung es mit den beiden Clubs geht. Das 1:1 auf der Kleinen Allmend gab auch kaum Hinweise darauf. Eine Vorrunde und eine Winterpause später ist das Bild deutlicher.

Kreuzlingen ist mit Uzwil die dritte Kraft der Gruppe 6, hinter den punktgleichen Co-Leadern Linth und Freienbach. Das grosse Ziel der Hafenstädter bleibt der Aufstieg in die 1. Liga. Dass die Mannschaft die sechs Punkte Rückstand auf Platz eins in der Frühjahrsrunde aufholen wird, darf jedoch bezweifelt werden. Der FC Kreuzlingen verlor in der Winterpause mit Uwe Beran und Midhad Arifagic zwei Schlüsselspieler. Topskorer Arifagic wechselte der sportlichen Perspektive wegen zum FC Tuggen in die 1. Liga. Beran unterschrieb bei Kreuzlingens direktem Konkurrenten Uzwil, «wo er deutlich mehr verdient», wie FCK-Präsident Daniel Geisselhardt sagt.

Hoffnung in der Offensive ruht auf einem Konstanzer

In der Vorbereitung fiel noch Leonard Wulf mit einem Kreuzbandriss aus. Er wird die Rückrunde wohl komplett verpassen. Mit Kai Rettig und Miro Berger zogen zudem zwei Spieler beruflich nach Deutschland. Vom FC Weinfelden-Bürglen stiessen dafür Verteidiger Antonello Votta und Mittelfeldspieler Antonio Macedo zum Tabellendritten. Die Abwehr wird auch Yves Seeger von den U18 des FC St. Gallen verstärken. Die mit Beran und Arifagic verlorene Offensivkraft soll Sven Bode kompensieren. Der Konstanzer wechselte von Pforzheim aus der deutschen Oberliga zum FCK.

Frauenfelds Defensive wieder in alter Stärke?

Beim FC Frauenfeld bäckt man kleinere Brötchen. Als Zwölfte liegen die Hauptstädter auf einem Abstiegsplatz. «Wir haben gute Spieler, aber uns fehlen ein, zwei Topspieler, die dich in dieser Liga aller Sorgen entledigen», sagt Trainer Sawwas Exouzidis. Für ihn dennoch kein Grund zur Sorge, denn: «Wir haben wieder eine komplette Verteidigung.» Christian Schlauri ist zurück, von Uzwil II stiess Marcio Vieira zum FCF. Nur Exouzidis selber wird vorderhand nicht mehr zum Einsatz kommen. «Bei mir ist der Meniskus kaputt», sagt er.

Nach den ersten drei Runden hatte Frauenfeld sieben Punkte auf dem Konto. Dann begannen die Verletzungssorgen und aus den restlichen zehn Partien resultieren noch fünf Punkte. Kein Wunder ist die Zuversicht bei Exouzidis nun zurück. (mat)

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