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FUSSBALL: Der FCSG als Wundertüte

Aus einem guten kann für den FC St.Gallen bei den Grasshoppers ein sehr guter Saisonstart werden. Doch noch ist das Team starken Schwankungen unterworfen.
Patricia Loher
So wie Tranquillo Barnetta (rechts) spielt die ganze Mannschaft: einmal gut, ein anderes Mal weniger gut. (Bild: Andy Müller/Freshfocus)

So wie Tranquillo Barnetta (rechts) spielt die ganze Mannschaft: einmal gut, ein anderes Mal weniger gut. (Bild: Andy Müller/Freshfocus)

Patricia Loher

Sieben Punkte aus vier Spielen: Dem FC St. Gallen ist der Saisonstart geglückt. Natürlich sind Vergleiche mit anderen Jahren in diesem frühen Stadium wenig aussagekräftig, zumal die St. Galler noch nicht gegen Teams wie Basel oder die Young Boys angetreten sind. Aber besser standen sie in den vergangenen zehn Jahren nach vier Spielen in der höchsten Liga nur einmal da: Nach dem Wiederaufstieg 2012 sicherten sich die Ostschweizer in vier Partien zwei Siege und zwei Unentschieden. Am Ende klassierte sich das Team unter Jeff Saibene auf dem dritten Rang.

St. Gallens Trainer Giorgio Contini sagt, erst nach sieben bis acht Partien werde man mehr wissen. «Dann sehen wir, wo wir stehen.» Nur: Wäre das enttäuschende Spiel gegen Luzern nicht gewesen, «würde ich ein rundum positives Zwischenfazit ziehen».

Am Sonntag bei den Grasshoppers

Am nächsten Sonntag gastieren die St. Galler im Letzigrund bei den Grasshoppers, die bis anhin nicht auf Touren gekommen sind und den letzten Platz belegen. Aus einem guten kann für St. Gallen in Zürich sogar ein sehr guter Start werden. Was er sich für diese Begegnung ausdenkt, behält Contini für sich. Er tönt aber an, für das letzte Spiel nach zwei englischen Wochen frische Kräfte bringen zu wollen. Noch in Lugano überraschte er den Gegner mit seiner Taktik, auf eine Dreierabwehr und zwei Stürmer zu setzen. «Nach der Pause hatte sich Lugano aber darauf eingestellt», so der Trainer.

Die Ostschweizer sind bis anhin eine Wundertüte. «Phasenweise zeigen wir ein gutes Gesicht, dann wieder ein weniger gutes. Noch fehlt die Konstanz», sagt der Coach. So passte auch das Nachtragsspiel in Lugano in dieses Schema. Nach einer ordentlichen ersten Hälfte liessen die St. Galler nach der Pause nach. «Zuerst haben wir mutig verteidigt und hoch gepresst. Doch in der zweiten Halbzeit fehlte uns die Entschlossenheit.» St. Gallen war nicht mehr so lückenlos organisiert wie zuvor, es fehlte die Ruhe am Ball. Die Gäste mussten sich zurückdrängen lassen: «Der Aufwand wird höher, wenn die Organisation nicht mehr stimmt. Wir mussten mehr rennen, mehr Sprints auf uns nehmen. So wird man schneller müde und es passieren mehr ­Fehler», sagt Contini. St. Gallens Glück am Mittwoch war es, dass auch dem Gegner ein Missgeschick unterlief, das Stjepan Kukuruzovic und Torschütze Albian Ajeti in der 84. Minute ausnützten. Für den 20-jährigen Stürmer war es der zweite Saisontreffer. Für seine beiden Tore in drei Spielen hat Ajeti nur 134 Minuten Einsatzzeit benötigt.

Im Hinblick auf die Partie bei seinem früheren Club Grasshoppers wieder fit ist Nassim Ben Khalifa, der im Abschlusstraining vor dem Lugano-Spiel einen Schlag auf das Knie erhielt und sicherheitshalber geschont wurde.

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