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FUSSBALL: Der Aufstieg ist kein Tabu mehr

Der FC Kreuzlingen, Spitzenteam der 2. Liga interregional, strebt nach Höherem. Sein Potenzial kann er morgen um 14.30 Uhr im Cup-Heimspiel gegen Rapperswil-Jona bereits ein erstes Mal unter Beweis stellen.
Matthias Hafen
Uwe Beran gehört auch in der neuen Saison zu den Teamstützen des FC Kreuzlingen. (Bild: Mario Gaccioli)

Uwe Beran gehört auch in der neuen Saison zu den Teamstützen des FC Kreuzlingen. (Bild: Mario Gaccioli)

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Noch bevor die Meisterschaft beginnt, steht für den FC Kreuzlingen eine echte Standortbestimmung auf dem Programm. Morgen um 14.30 Uhr empfangen die Thurgauer in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups den FC Rapperswil-Jona. Die St. Galler, vergangene Saison nach vielen Jahren im Regionalfussball in die Challenge League aufgestiegen, sind quasi das Vorbild für alle Vereine, die auf gesunde Weise nach Höherem streben. Mit der Geduld, die Rapperswil-Jona aufgebracht hat, will auch der FC Kreuzlingen nach oben kommen. So sagt Präsident Daniel Geisselhardt unumwunden, dass die 1. Liga mittelfristig wieder die Spielklasse des FCK sei. Als unmittelbare Vorgabe will er das aber nicht verstanden wissen.

«Ich würde das Wort Aufstieg zum jetzigen Zeitpunkt nicht in den Mund nehmen», sagt Geisselhardt. «Und es ist auch nicht vorgesehen, dass wir am Ende der Saison aufsteigen.» Wenn es aber so weit kommen sollte, würde der Vorstand dem Gang nach oben nicht im Weg stehen. «Infrastrukturell könnten wir in der 1. Liga mithalten», sagt der FCK-Präsident, «ein Aufstieg würde uns aber schon sehr fordern. So sei die finanzielle Lage des Clubs derzeit angespannt. Dies, weil auf die neue Meisterschaft hin mehrere Sponsoren abgesprungen seien. «Zudem sind die ­Abgaben, die wir an die verschiedenen Fussballverbände zu entrichten haben, mittlerweile sehr hoch», so Geisselhardt.

Trainer Ortancioglu will in die ersten drei

Für Trainer Kürsat Ortancioglu ist das Szenario eines Aufstiegs in der neuen Saison gar nicht so abwegig. Er zählt die Mannschaften von Freienbach und Linth zu den gejagten Teams in der Gruppe 6 der 2. Liga interregional. Danach komme aber schon der FC Kreuzlingen. «Deshalb ist für mich der Aufstieg schon ein Ziel, das ich mit meiner Mannschaft anstrebe», sagt Ortancioglu. Zuallererst wolle er aber erreichen, dass seine Equipe nach dem grossen Umbau in der vergangenen Winterpause wieder eine Einheit werde. «Vom Potenzial her muss es für uns möglich sein, in den ersten drei Rängen mitzuspielen.»

Zu einem Pfeiler des Kaders 2017/18 gehört wiederum Uwe Beran. Der linke Mittelfeldspieler gilt als einer der technisch versiertesten der Liga. 2013 von Eschen/Mauren an den Bodensee gewechselt, mauserte sich der Deutsche bald zur Teamstütze. Kaum ein Spieler der 2. Liga interregional wird so oft regelwidrig von den Beinen geholt wie Beran. Dass der gebürtige Ulmer in Kreuzlingen angekommen ist, zeigt auch die Tatsache, dass er neu der Trainer der 2. Mannschaft sein wird.

Fehlender Rhythmus ein Nachteil für Kreuzlingen

Im Cupspiel des Fanionteams morgen um 14.30 Uhr gegen Rapperswil-Jona sind aber einmal mehr Berans Ballkünste gefragt. Kreuzlingens Trainer Ortancioglu spricht von einem spannenden Los, das auch ein Weiterkommen nicht ausschliesse. «Nur hätte ich gerne zwei Wochen später gespielt, weil wir dann wie unser Gegner im Meisterschaftsrhythmus wären.»

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