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FUSSBALL: Ben Khalifa dürfte kommen – bleibt Ajeti doch?

St. Gallen und Thun haben als erste Teams der Super League die Vorbereitung aufgenommen. Die Ostschweizer dürften Offensivspieler Nassim Ben Khalifa verpflichten. Wirbel verursacht Albian Ajeti.
Patricia Loher

Die Tage verstrichen wie im Flug. Nur zwei Wochen waren seit dem letzten Meisterschaftsspiel vergangenen, als sich St. Gallens Spieler gestern wieder besammelten. Im Hinblick auf die am 22./23. Juli beginnende Saison standen medizinische Checks auf dem Programm. Heute ab 10 Uhr wird Giorgio Contini sein Team erstmals auf dem Platz trainieren. Mit dabei sind dann auch neue Spieler wie Adonis Ajeti, Stjepan Kukuruzovic und Gjelbrim Taipi. Laut «Le Matin» steht St. Gallen zudem kurz vor der Verpflichtung des Lausanners Nassim Ben Khalifa: Der 25-jährige Offensivspieler hat in der vergangenen Saison für die Waadtländer in der Super League in 23 Partien 9 Tore erzielt. St. Gallen müsste den U17-Weltmeister von 2009 allerdings aus einem Vertrag lösen. Ben Khalifa verfügt in Lausanne über einen Kontrakt bis 2019. Obwohl der Transfer Lausanne Geld einbringen werde, sei der Weggang des Romands in sportlicher Hinsicht ein Verlust, schreibt «Le Matin». Ebenfalls bald zu den Ostschweizern stossen dürfte Rechtsverteidiger Philippe Koch. Der ehemalige Spieler des FC Zürich war zuletzt in der Serie B bei Novara engagiert und soll in St. Gallen Mario Mutsch ersetzen.

Fronten zwischen St. Gallen und Basel verhärtet

Noch fehlen werden heute Al­bian Ajeti und Silvan Hefti, die vergangene Woche mit der Schweizer U21-Nationalmannschaft unterwegs waren. Die beiden jungen St. Galler werden am Freitag im Training erwartet. Der Transfer des 20-jährigen Stürmers Ajeti zurück zum FC Basel ist noch immer nicht abgewickelt, obwohl es lange danach aussah, als sei der Wechsel nur noch eine Formsache. Es heisst, die Fronten seien verhärtet und dass Basel kaum mehr als zwei Millionen Franken bezahlen wolle, während die Ostschweizer mindestens drei Millionen Franken forderten. Zudem schrieb die «Basler Zeitung» kürzlich, 20 Prozent der Summe würden an Ajetis Vorgängerklub Augsburg fliessen, also rund 600 000 Franken.

Sind die Verhandlungen gescheitert?

Gestern Abend sickerte durch, dass der Wechsel des Stürmers gar gescheitert sein könnte und die Verhandlungen auf Eis gelegt wurden. Natürlich sind oder waren die Ostschweizer im Tauziehen um ihren talentiertesten Stürmer am längeren Hebel. Erst im März hat Ajeti einen Vertrag bis 2021 unterschrieben.

Patricia Loher

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