FUSSBALL: Auftakt mit Ampelkarte

Durch einen frühen Platzverweis nimmt sich Weinfelden-Bürglen im 2.-Liga-Duell der beiden Aufsteiger gegen Wängi gleich selbst aus dem Spiel und verliert 0:2. Auch Absteiger Sirnach geht zum Saisonstart leer aus.

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Durch einen frühen Platzverweis nimmt sich Weinfelden-Bürglen im 2.-Liga-Duell der beiden Aufsteiger gegen Wängi selbst aus dem Spiel und verliert 0:2. Auch Absteiger Sirnach geht zum Saisonstart leer aus.

Durch einen frühen Platzverweis nimmt sich Weinfelden-Bürglen im 2.-Liga-Duell der beiden Aufsteiger gegen Wängi selbst aus dem Spiel und verliert 0:2. Auch Absteiger Sirnach geht zum Saisonstart leer aus.

Die Begegnung der beiden Liganeulinge Weinfelden-Bürglen und Wängi hatte es in sich. Nach 24 Minuten gerieten sich Wängis Dominic Holenstein und Weinfeldens Antonio Macedo an der Seitenlinie in die Haare. Schiedsrichterin Daniela Stricker gab je eine gelbe Karte. Damit war der Zwist der beiden aber noch nicht ausgestanden. Nur drei Minuten später kamen sie sich erneut in die Quere. Angreifer Macedo sprang Holenstein von hinten in die Beine und Stricker zog folgerichtig erneut die gelbe Karte, was den Ausschluss von Macedo bedeutete. Wängi konnte die personelle Überlegenheit aber erst nach der Pause ausnützen. Nach gut einer Stunde dribbelte sich Cardoso bis zur Grundlinie durch, legte zurück auf Böhi und der flankte präzis auf den am weiten Pfosten stehenden Teixeira. Per Kopf gelang dem Angreifer das 1:0 für die Gäste. Wenig später sorgte Teixeira mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung. Kurz vor Schluss stellte Schiedsrichterin Stricker auch noch Weinfeldens De Simone nach einem verbalen Aussetzer vom Platz. Damit erwies sich die Mannschaft mit dem sowieso schon dünnen Kader einen Bärendienst.

«Wembley-Tor» entscheidet zu Gunsten von Calcio

Das aus der 2. Liga interregional abgestiegene Sirnach verlor beim Aufstiegsfavoriten Calcio Kreuzlingen 0:2. Im erwartet schwierigen Spiel für die Hinterthurgauer löste sich das routinierte Calcio Kreuzlingen schneller aus den taktischen Fesseln. Fünf Minuten vor der Pause wurde dies mit der 1:0-Führung belohnt. Ein Abwehrfehler der Sirnacher führte zum Treffer. In Anbetracht des Rückstands stand der FC Sirnach nun etwas höher und zeigte sich mutiger. Ein Konter führte aber zum Ausbau der Kreuzlinger Führung, auch wenn nicht alle einig waren, ob der Ball hinter der Linie war – wie einst beim legendären Wembley-Tor. Nur ein Videobeweis hätte es klären können. Über Sieg oder Niederlage hatte dieser Entscheid aber keinen Einfluss gehabt.

Amriswils Arganese gelingt ein grosses Spiel

Gegen einen aufsässigen FC-Abtwil-Engelburg setzte sich der FC Amriswil daheim dank gutem Kombinationsspiel 4:1 durch. Die Gäste begannen forsch und lagen nach acht Minuten 1:0 vorne. Doch nur sieben Minuten später versenkte Arganese eine Cornerflanke von Germann direkt zum 1:1. Und noch vor Ablauf der ersten halben Stunde trickste Arganese seitlich der Strafraumgrenze einen Abtwiler Verteidiger aus und passte genial auf Schoch, der mit wuchtigem Kopfstoss zum 2:1 für Amriswil traf. Zwei Minuten nach der Pause erhöhte Krasniqi auf 3:1. Eine Viertelstunde vor Schluss war es wieder Arganese, der aus kurzer Distanz zum 4:1-Schlussresultat traf.

Arbon nach der Pause kalt geduscht

Im Spiel Bronschhofen gegen Arbon wollten beide Teams die Cup-Niederlage aus der Vorwoche wiedergutmachen. In der 16. Minute erzielte Tomasz Kubiak per Kopf das 1:0 für die St. Galler. Der FC Arbon reagierte und kam nach einer halben Stunde durch Kevin Bärlocher zur Ausgleichschance, die er allerdings vergab. Kurz vor der Pause drückte Arbon nochmals auf das 1:1, doch wieder ohne Erfolg. Die Thurgauer versuchten dem Spiel auch nach dem Pausentee eine Wende zu geben. Schon nach kurzer Zeit wurde dieses Vorhaben abrupt gestoppt. Ein weiter Auskick von Bronschhofens Goalie Tanam Hagmann erreichte Kubiak. Und der drosch den Ball aus 25 Metern zum 2:0 in die Maschen. Es war die Entscheidung in einer spielerisch ausgeglichenen Partie.

Diessenhofen grüsst von der Tabellenspitze

In der 2.-Liga-Gruppe 2 des Zürcher Regionalverbands besiegte Diessenhofen den FC Rafzerfeld, Aufsteiger aus dem Zürcher Unterland, 5:1. Überschätzen dürfen die Thurgauer ihre Leaderposition aber nicht. Denn in den kommenden Wochen warten Gegner ganz anderen Kalibers. Rafzerfeld zeigte sich für die Aufgaben in der höchsten Regionalliga noch nicht bereit und machte Diessenhofen das Leben nicht allzu schwer. Oft profitierte die Offensive des FCD von haarsträubenden Fehlern in der Abwehrreihe der Gäste. Thomas Gnädinger ragte mit drei Treffern besonders hervor aus der geschlossenen Mannschaftsleistung der Thurgauer.

Der FC Steinach verlor das Derby gegen Rorschach-Goldach 0:2. Die gut organisierte Abwehr des Heimteams bröckelte erst nach einer Stunde. (raf/uno/ez/ji)