Fussball
Abgang: Brühls Erfolgstrainer Heris Stefanachi wechselt als Profitrainer in die Nachwuchsabteilung eines Schweizer Spitzenklubs

Nach zweieinhalb Jahren verlässt der Thurgauer Heris Stefanachi den St.Galler Traditionsverein und wird vollamtlicher Trainer im Nachwuchs eines Super-League-Vereins.

Merken
Drucken
Teilen
Während zweieinhalb Jahren war Heris Stefanachi Trainer des SC Brühl.

Während zweieinhalb Jahren war Heris Stefanachi Trainer des SC Brühl.

Michel Canonica

Heris Stefanachi, der Trainer von Brühls erster Mannschaft, verlässt den Verein Ende Saison. Er wechselt in die Nachwuchsabteilung eines Spitzenklubs. Um welchen Verein es sich handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. «Das ist ein Karrieresprung für unseren Trainer», sagt Brühl-Präsident Christoph Zoller, «seine Zusage beim neuen Klub können wir verstehen, auch wenn wir den Abgang bedauern». Brühl habe zweieinhalb gute Jahre mit dem 40-jährigen Thurgauer gehabt, fügt Zoller an.

Brühl in die Spitzengruppe der Promotion League geführt

Stefanachi war im Herbst 2018 zu Brühl gekommen. Die Mannschaft kämpfte damals gegen den Abstieg. Stefanachi seinerseits war als Trainer von Bazenheid aufgefallen. Er galt als guter Ausbildner, der gerne und erfolgreich mit dem eigenen Nachwuchs arbeitete, und er war ein Jahr zuvor mit Bazenheid in die 2. Liga interregional aufgestiegen.
Auch Brühls sportlicher Leiter, Roger Jäger, bedauert den Abgang des Mannes, den er selber zum Klub geholt hatte. «Die jetzige Mannschaft ist auf Heris abgestimmt mit vielen Jungen, vielen Eigenen und mit Spielern aus der Region», sagt Jäger. Es gelte nun einen neuen Trainer zu finden, der ein vergleichbares Profil als Ausbildner habe.

Noch zwei Spiele unter Stefanachi

Noch ist die Zusammenarbeit zwischen Brühl und Stefanachi nicht beendet. Am Samstag spielt Brühl in Cham das letzte Meisterschaftsspiel und kann es dort – rein rechnerisch – noch auf den vierten Platz der Promotion League schaffen. In der kommenden Woche muss Brühl in der Cup-Vorrunde antreten – wer dann der Gegner ist, wird sich aber erst nach Abschluss der Meisterschaft am Samstag weisen. (fm)