Für Stefan Küng hat Rio de Janeiro Priorität

RAD. Der beste Schweizer Bahnfahrer fehlt an den heute in Zürich beginnenden «Sixday-Nights». Für Stefan Küng steht die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro im Vordergrund.

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RAD. Der beste Schweizer Bahnfahrer fehlt an den heute in Zürich beginnenden «Sixday-Nights». Für Stefan Küng steht die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro im Vordergrund. Deshalb beteiligt sich der 21jährige Thurgauer mit dem Schweizer Bahnvierer am übernächsten Wochenende am Weltcup in London. Die Schweizer Mannschaftsverfolger sind derzeit gut unterwegs. Am Weltcup im mexikanischen Guadalajara verbesserten der in Wilen bei Wil wohnende Küng und seine Teamgefährten den Schweizer Rekord über 4000 Meter auf 3:57,063. Der Start ist stehend. Wenn die Mannschaft in Fahrt ist, erreicht sie ein Stundenmittel von rund 70 Kilometern. Die Schweizer haben gute Chancen, sich als Team für Rio zu qualifizieren. Die Einzelverfolgung ist seit 2008 nicht mehr olympisch. Für Küng haben auch die Strassenrennen bis Rio zweite Priorität, obschon er in diesem Jahr jede vierte bestrittene Prüfung auf der Strasse gewonnen hat. Für den Bahn-Weltcup in London ist mit Claudio Imhof aus Sommeri ein zweiter Thurgauer aufgeboten. (dg)