«Für den Sieg war ich zu schlecht»

Der Eidgenosse Raphael Zwyssig ist mit Rang vier am Thurgauer Kantonalen nur bedingt zufrieden. Der Ausserrhoder erklärt seine durchzogene Leistung und verrät, was der Ausfall seines Trainingspartners Michael Bless für ihn bedeutet.

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Raphael Zwyssig Kranzschwinger aus Gais (Bild: pd)

Raphael Zwyssig Kranzschwinger aus Gais (Bild: pd)

Der Eidgenosse Raphael Zwyssig ist mit Rang vier am Thurgauer Kantonalen nur bedingt zufrieden. Der Ausserrhoder erklärt seine durchzogene Leistung und verrät, was der Ausfall seines Trainingspartners Michael Bless für ihn bedeutet.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Saisonstart?

Ganz zufrieden bin ich nicht. Ich habe nicht meine beste Leistung abgerufen. Trotzdem hat es zum Kranz gereicht. Das Minimalziel habe ich erreicht.

Was lief nicht optimal?

Ich fühle mich zwar fit, kann dies im Wettkampf aber nicht immer umsetzen. Mir fehlt die Explosivität noch etwas. Die Höhepunkte meiner Saison folgen jedoch im August mit dem Bergfest auf der Schwägalp und dem Berner Kantonalen. Bis dahin habe ich ja noch etwas Zeit.

Welche Ziele stecken Sie sich in dieser Saison?

Das Minimalziel ist für mich an jedem Fest der Kranz. Natürlich wäre es schön, wenn es mir einmal zu einem Festsieg reichen würde. Dafür war meine Leistung heute aber zu schlecht. Da müsste mehr kommen.

Was fehlt Ihnen aktuell?

Das Vertrauen ist noch nicht ganz da. Ich finde es nicht einfach, am Anfang in eine Saison zu finden. Wenn es bei mir aber einmal rund läuft, dann ist alles möglich.

Ihr Trainingskollege Michael Bless verpasst die Saison wegen einer Verletzung. Was ändert dies für Sie?

Mit Michael verstehe ich mich blind. Wir kennen uns so gut, dass wir uns an den Wettkämpfen optimal unterstützen können. Er fehlt mir vor allem als Bezugsperson im Training und an den Festen. Vorher waren wir ein Team, jetzt bin ich eher ein Einzelkämpfer. (chk)

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