Für Amriswil wird es schwierig

In der 2. Liga interregional sind noch fünf Runden zu spielen. Frauenfeld und Kreuzlingen sind dem Leader auf den Fersen, während die anderen Thurgauer Teams um den Ligaerhalt kämpfen. Morgen empfängt Kreuzlingen Amriswil.

Ralf Rüthemann
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Das Spiel Amriswil (rotweiss) gegen Kreuzlingen im vergangenen Oktober auf dem Tellenfeld endete 2:2 unentschieden. (Bild: Mario Gaccioli)

Das Spiel Amriswil (rotweiss) gegen Kreuzlingen im vergangenen Oktober auf dem Tellenfeld endete 2:2 unentschieden. (Bild: Mario Gaccioli)

FUSSBALL. Jetzt wird es erst richtig spannend. Die Fussballsaison in der 2. Liga interregional neigt sich langsam dem Ende zu. Es deutet viel darauf hin, dass mindestens eine Thurgauer Mannschaft absteigt. Auf dem letzten Platz ist, etwas abgeschlagen, Chur 97. Doch die drei nächsthöheren Plätze werden von Thurgauer Teams belegt: Arbon ist auf Platz 13, Amriswil auf Platz 12 und Sirnach auf Platz 11.

Vor allem für den FC Amriswil dürfte der Ligaerhalt eine Herkulesaufgabe werden. In vier der verbleibenden fünf Spielen trifft Amriswil nämlich noch auf die momentan besten Teams der Liga: Freienbach (1.), Frauenfeld (2.), Kreuzlingen (3.) und Kosova (4.). Morgen um 16.30 Uhr spielt Amriswil im Thurgauer Derby auswärts gegen Kreuzlingen.

Arbon kommt nicht auf Touren

Der FC Arbon kam auch nach der bitteren 3:4-Niederlage gegen Frauenfeld nicht auf Touren. Auswärts gegen Gossau ZH haben die Oberthurgauer wieder verloren. Und es wird nicht mehr einfacher. Morgen um 17 Uhr empfängt das Team von Massimo Gioia den FC Kosova. Arbon hat momentan vier Punkte Rückstand auf Sirnach und Wil, welche die rettenden Plätze 10 und 11 belegen.

Auch der FC Sirnach bewegt sich auf dünnem Eis. Obwohl das Team des neuen Trainers Rui Luis schon ein paar gute Leistungen in der Rückrunde gezeigt hat, gab es auch immer wieder Tiefpunkte. Einer war die 1:2-Heimniederlage gegen Linth – Sirnach konnte während des ganzen Spiels nie die gewohnt guten Leistungen abrufen – und zuletzt die 0:5-Schlappe in Widnau. Am Sonntag um 14 Uhr empfängt der FC Sirnach den FC Mels, der mit zwei Punkten mehr auf dem Konto Platz acht belegt.

Dicht hinter Freienbach

Für den FC Frauenfeld gestaltet sich der Rest der Saison etwas angenehmer. Das Team von Roman Wild hat momentan nur einen Punkt Rückstand auf den Leader Freienbach. Und das, obwohl sich der FC Frauenfeld den Aufstieg in die 1. Liga nicht zum Ziel gesetzt hat. Roman Wild hat vor zwei Wochen seinen Rücktritt per Ende Saison bekanntgegeben. Wer sein Nachfolger wird, ist momentan noch nicht bekannt.

Die letzten beiden Spieltage in der 2. Liga interregional werden für den FC Frauenfeld vermutlich am interessantesten. Zuerst spielen die Frauenfelder zu Hause gegen Freienbach und am letzten Spieltag auswärts gegen Kreuzlingen. Bis dahin hat Frauenfeld mit Linth, Wil und Amriswil machbare Aufgaben. Morgen um 17 Uhr spielt Frauenfeld auswärts gegen den FC Linth (6.).

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