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Bereit, um Fortschritte zu machen – Wegweisende Wochen für die Spielerinnen des FC St.Gallen-Staad

Die St.Galler NLA-Fussballerinnen empfangen den letztjährigen Doublegewinner FC Zürich.
Marco Günthart
Karin Bernet (grün) hatte acht Jahre für den FC Zürich gespielt, bevor sie im Sommer zu St. Gallen-Staad wechselte. (Bild: Michel Canonica)

Karin Bernet (grün) hatte acht Jahre für den FC Zürich gespielt, bevor sie im Sommer zu St. Gallen-Staad wechselte. (Bild: Michel Canonica)

Am Samstag treffen die Frauen des FC St.Gallen-Staad um 16 Uhr in Staad auf den FC Zürich. Die St.Gallerinnen befinden sich seit dieser Saison in der obersten Liga des Frauenfussballs und zeigen ansprechende Leistungen.

Bisher ist mit acht Spielen etwas mehr als ein Viertel der Meisterschaft absolviert worden und die Ostschweizerinnen befinden sich mit zehn Punkten auf dem fünften Platz. Auf die letztplatzierten Grasshoppers hat man sieben Zähler Vorsprung und auf Leader Servette neun Rückstand. Marco Zwyssig, Trainer von St.Gallen-Staad, zeigt sich erfreut:

«Die Punkteausbeute ist sicherlich gut, aber zufrieden bin ich nie, weil ich mich immer verbessern möchte.»

Die nächsten Wochen werden hart. Nachdem die Ostschweizerinnen Zürich als Aussenseiter empfangen, reist man einen Spieltag später nach Basel – ebenfalls als Aussenseiter.

Zürich nicht mehr so dominant wie früher

Marco Zwyssig (Bild: Benjamin Manser)

Marco Zwyssig (Bild: Benjamin Manser)

Der FC Zürich, Topfavorit auf den Titel, befindet sich nur auf Platz drei – allerdings mit einer Partie weniger. Trotzdem ist die Dominanz aus den vergangenen Jahren nicht mehr so stark, als die Zürcherinnen zweimal hintereinander das Double gewannen. Vergangene Saison resultierte am Schluss der Saison ein Vorsprung von 20 Punkten. Die St.Gallerinnen wissen Bescheid, welche Qualitäten der Gegner mitbringt. Das Hinspiel verloren sie deutlich mit 1:5. «Es wird ein sehr schwieriges Spiel, da die Zürcherinnen routinierter sind», so Zwyssig. «Wir müssen defensiv stabil stehen und unsere Chancen nutzen.»

Nach dem durchzogenen Saisonstart, als man nach den ersten vier Partien nur einen Punkt erspielt hatte, ging es bergauf. Mit Siegen gegen Luzern, die Grasshoppers und Lugano distanzierte sich das Team vom Abstiegsplatz. Auch im Cup ist St.Gallen-Staad noch vertreten. Nach dem 1:0-Sieg vergangenes Wochenende gegen Aarau stehen die Ostschweizerinnen im Viertelfinal. Dort trifft man auf die Young Boys aus Bern.

Fortschritt fast wichtiger als Punkte

Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz ist bereits beträchtlich, aber nach vorne ist die Lücke auch gross. Wenn alles so weitergeht, wird am Schluss der Saison ein Rang im Tabellenmittelfeld erreicht. Für Zwyssig sind Punkte und Tabellenrang aber nicht so wichtig:

«Es geht vor allem darum, dass wir uns weiterentwickeln.»

Bereit, um Fortschritte zu machen, ist das Team sicherlich. Die Equipe ist jung und motiviert. Ebenfalls stellt sie sieben Nachwuchsnationalspielerinnen. Vier sind in der U19 und drei in der U17 aktiv.

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