Frauenfelderinnen besiegen Biel-Solothurn mit 50:55

BASKETBALL. Beim NLB-Spiel zwischen Biel-Solothurn und Frauenfeld war beiden Teams von Beginn an anzumerken, dass sie die zwei Punkte brauchten. Frauenfeld fand mit einigen Treffern aus der Distanz gut ins Spiel. Biel-Solothurn suchte dafür vermehrt den Zug zum Korb, um am Brett zu punkten.

Bea Fehr
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BASKETBALL. Beim NLB-Spiel zwischen Biel-Solothurn und Frauenfeld war beiden Teams von Beginn an anzumerken, dass sie die zwei Punkte brauchten. Frauenfeld fand mit einigen Treffern aus der Distanz gut ins Spiel. Biel-Solothurn suchte dafür vermehrt den Zug zum Korb, um am Brett zu punkten. Die Schiedsrichter liessen in der Defense kaum Körperkontakt zu, was zu vielen Foulpfiffen gegen Frauenfeld führte. Biel-Solothurn bestrafte das Gastteam an der Freiwurflinie. Trotzdem erarbeitete sich Frauenfeld im ersten Viertel einen kleinen Vorsprung (10:16).

Zone gut geschlossen

Im zweiten Viertel stoppten die Thurgauerinnen die Abschlüsse des Heimteams besser. Die Zone wurde gut geschlossen und einige Bälle konnten abgefangen werden. Die Frauenfelderinnen setzten sich zum Ziel, die Gegnerinnen in Foulprobleme zu bringen, da sie nur mit sieben Spielerinnen angetreten waren. Die Fouls wurden zwar gepfiffen, doch die Ostschweizerinnen punkteten leider nur mit etwa jedem zweiten Freiwurf (22:31).

Heimteam verringert Rückstand

Auch im dritten Viertel wurde das Spiel nicht schneller. Frauenfeld fuhr gut mit der Zonen-Defense, die Bielerinnen mussten es aus der Distanz versuchen. Trotzdem war dies das punktemässig schwächste Viertel der Thurgauerinnen. Biel-Solothurn konnte den Rückstand verringern (34:40).

Die Angriffe der Frauenfelderinnen gestalteten sich im letzten Viertel unkontrollierter. Das gab Biel-Solothurn die Chance auszugleichen. Die Ostschweizerinnen mussten sich nochmals zusammenreissen. Das Spiel beruhigte sich und durch entschlossene Abschlüsse wurden ihnen zum Schluss vier Fouls der Gegnerinnen zugesprochen. Die daraus entstandenen vier Punkte verhalfen den Frauenfelderinnen zum Sieg (50:55).