Frauenfeld vor wegweisendem Match

fussball. In den unteren Ligen sind nur noch wenige Runden (2 bis 4) zu spielen. Eine Bestandesaufnahme der Rennen um die Auf- und Abstiegsplätze.

Markus Rutishauser
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In der 1.-Liga-Gruppe 3, wo der Thurgauer Verband (TFV) nur durch den FC Kreuzlingen vertreten ist, sind noch zwei Runden zu spielen. Die Hafenstädter haben sich dank einer Formsteigerung zum richtigen Zeitpunkt den Klassenerhalt bereits gesichert. Das morgige Heimspiel gegen den SC YF Juventus Zürich und das abschliessende Gastspiel bei Biasca besitzen für das Team des Holländers nur mehr statistischen Wert. In der letzten Partie auf dem heimischen Hafenfeld muss das Bestreben des FCK aber sein, sich für die schwache Vorstellung (0:5) vor Wochenfrist beim ambitionierten Tabellendritten SV Schaffhausen zu rehabilitieren.

Leader Baden hat es im Nachtragsspiel vom Mittwoch mit der 1:3-Auswärtsniederlage in Winterthur verpasst, sich die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Challenge League frühzeitig zu sichern. Die Aargauer besitzen mit 60 Punkten und somit fünf Punkten Vorsprung auf das drittklassierte Schaffhausen (55) jedoch weiterhin eine komfortable Ausgangslage. Im morgigen Direktduell gegen Schaffhausen können sie zu Hause alles klar machen. Platz 2, der ebenfalls zur Teilnahme an der Promotionsrunde der besten sechs Erstliga-Teams (drei Gruppen) berechtigt, belegt derzeit Biasca mit 57 Punkten.

Klar ist auch, dass Herisau (20), Küsnacht (20) und Brugg (17) die beiden Direktabsteiger und den Teilnehmer an der Abstiegsbarrage (gegen den Drittletzten der Gruppe 2) unter sich ausmachen.

Frauenfeld aufgepasst!

In der 2. Liga interregional sind noch vier Runden zu spielen. Arbon hat zuletzt mit dem 1:1 in Bazenheid einen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Sechs Punkte beträgt die Reserve der Oberthurgauer auf die Abstiegsplätze. Frauenfeld liegt zwar nur einen Zähler hinter Arbon, trotzdem scheinen die Kantonshauptstädter deutlich mehr gefährdet zu sein. Das Team von Murat Yakin darf morgen beim zuletzt erstarkten Schlusslicht Glarus zumindest nicht als Verlierer vom Platz gehen, will es nicht noch tief in den Abstiegsstrudel geraten. Gelingt es Arbon gegen Altstätten (13.), seine latente Heimschwäche endlich abzulegen und drei Punkte aufs Konto zu verbuchen, ist es alle Sorgen los.

An der Tabellenspitze konzentriert sich der Kampf um den Gruppensieg, der den direkten Aufstieg bedeutet, auf drei Teams. Chur hat sich mit dem überraschenden 0:1 beim abstiegsgefährdeten Stäfa am letzten Wochenende wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Die beste Ausgangslage besitzt wieder der USV Eschen/Mauren (49 Punkte). Freienbach liegt schon vier Zähler zurück, Balzers deren fünf, doch hat dieses ein Spiel weniger ausgetragen. Morgen Samstag (15 Uhr) kommt es im Sportpark Eschen zum Spitzenkampf zwischen dem USV und Balzers, während Freienbach zu Hause gegen Stäfa spielt. Gewinnt Balzers, kommt es womöglich zum grossen Zusammenschluss.

2. Liga regional: Alles klar?

In der Gruppe 2 der regionalen 2. Liga scheint sowohl die Frage nach dem Aufsteiger als auch den beiden Absteigern geklärt zu sein. Linth 04 wird sich keine Blösse geben und seinen komfortablen Vorsprung (9 Punkte) in den letzten vier Runden nicht mehr preisgeben. Hinten beträgt der Abstand von Kirchberg und Wittenbach zum rettenden Ufer kaum mehr aufholbare sieben Punkte.

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