Frauenfeld siegt im Thurgauer Derby

Im Thurgauer 1.-Liga-Derby traf Gastgeber Frauenfeld auf die Pikes aus dem Oberthurgau. Die Kantonshauptstädter gewannen die Partie mit 4:2 (1:0, 1:0, 2:2).

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Der Frauenfelder Jann Pargätzi (rot-schwarz) versucht sich gegen den Pikes-Akteur, Daniel Peer, durchzusetzen. (Bild: Mario Gaccioli)

Der Frauenfelder Jann Pargätzi (rot-schwarz) versucht sich gegen den Pikes-Akteur, Daniel Peer, durchzusetzen. (Bild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. Es entwickelte sich von Beginn weg ein interessantes Spiel zweier Mannschaften, die beide auf Augenhöhe agierten. Der kleine, aber wesentliche Unterschied lag in der Chancenauswertung. In dieser Beziehung waren die Kantonshauptstädter den Oberthurgauern in diesem Spiel überlegen.

Das erste Tor schoss Frauenfeld in der 13. Minute: Bucher bediente M. Schoop, der Pikes-Torhüter Mazza keine Chance liess. Dies war gleichzeitig das Resultat nach dem ersten Drittel.

Nachdem im zweiten Drittel fünf Minuten gespielt waren, gab es die erste Strafe in diesem Derby. Frauenfeld musste für zwei Minuten in Unterzahl spielen. Jedoch gelang es den Pikes nicht, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Kaum waren die Hauptstädter komplett, prüfte Frauenfelds Bucher den gegnerischen Torwart. In der 30. Minute erhöhte Cédric Kuhn durch Zuspiel von P. Maier auf 2:0. Elf Sekunden vor der zweiten Pause hatten die Frauenfelder nochmals eine gute Chance. Doch es blieb beim 2:0.

Im letzten Drittel war erkennbar, dass die Pikes das Spiel noch nicht aufgegeben hatten. Die Fans auf den Rängen sahen weiterhin ein äusserst spannendes und ausgeglichenes Spiel. Als den Pikes in der 52. Minute innerhalb von 36 Sekunden durch Tore von Lüthi und Peer der aufgrund der gezeigten Leistungen absolut verdiente Ausgleich gelang, nahm das Spiel kurzzeitig plötzlich playoffähnliche Züge an. Weshalb die Pikes bei dieser Ausgangslage die Scheibe kurz vor Spielende nicht einfach risikolos aus der eigenen Abwehrzone spedierten und sich damit wenigstens einen Punkt gesichert hätten, bleibt rätselhaft. 19. Sekunden vor Spielende erlöste Fehr den EHC Frauenfeld mit dem dritten Treffer. Das vierte Tor ins leere Goal war zugleich der Schlussstand von 4:2. (and/hv)

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