Frauenfeld hält Titeloptionen offen

Der EHC Frauenfeld fügt dem HC Sion-Nendaz mit 4:3 die erste Niederlage nach elf Spielen zu und kann dank diesem Erfolg immer noch Schweizer Amateurmeister werden.

Andy Anderhalden
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Die Frauenfelder (schwarz) bringen sich wieder ins Spiel um den Meistertitel. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Frauenfelder (schwarz) bringen sich wieder ins Spiel um den Meistertitel. (Bild: Mario Gaccioli)

Andy Anderhalden

sport@thurgauerzeitung.ch

Das mit Spannung erwartete Heimspiel des EHC Frauenfeld gegen Sion begann sehr verheissungsvoll für die Thurgauer. In der dritten Spielminute hatte Schoop schon eine vielversprechende Chance, die Thurgauer in Führung zu bringen. Auch danach belagerte das Heimteam das Tor der Walliser. Sion kam selten in das Drittel von Frauenfeld. In der zehnten Minute vergab Lattner eine weitere sehr gute Chance. Im Gegenzug kam der erste wirkliche Schuss auf das Tor von Styger. Dieser liess sich aber nicht erwischen und es blieb nach wie vor 0:0.

Im ersten Drittel waren noch fünf Minuten zu spielen als erstmals ein Walliser auf die Strafbank musste. Das Powerplay der Thurgauer liess zu wünschen übrig. Nicht ein Abschluss kam auf das Tor von Sion. Kaum spielten beide Teams wieder in der Normalaufstellung, kamen auch die Chancen für die Thurgauer wieder. 25 Sekunden vor der ersten Pause konnte der erste Treffer bejubelt werden. Wieder waren die Thurgauer in Überzahl. Rieser liess mit einem satten Schuss von der blauen Linie dem Walliser Torwart keine Chance.

Sieg im Mitteldrittel sichergestellt

Keine zwei Minuten waren im Mitteldrittel gespielt, kam der Ausgleich. Die Walliser fanden zunehmend besser ins Spiel und konnten dieses ausgeglichen gestalten. Die Thurgauer bemühten sich mit Kampfgeist, erneut in Führung zu gehen. Ein schönes Zuspiel von Schoop und Fehr verwertete Geiser zum 2:1 für Frauenfeld.

Noch vor der zweiten Sirene erhöhte Cédéric Kuhn auf Zuspiel von Suter auf 3:1. Und es kam noch besser. Nach einem Bullygewinn im eigenen Drittel konnte Geiser und Kurzbein erfolgreich kontern und reüssierten. Geiser war es dabei v orbehalten, den Puck im Netz der Walliser unterzubringen.

Zu Beginn des letzten Drittels musste Frauenfeld für über 90AABB22Sekunden zu Dritt spielen. Dank einem starken Styger im Tor und einem guten Boxplay überstanden die Thurgauer diese heikle Situation ohne grosse Probleme. Auch ein Pfostenschuss von Sion in der 47 Minute brachte sie nicht aus dem Konzept. In der 51. Spielminute musste Schoop aber auf die Strafbank und es wurde noch einmal gefährlich. In dieser Phase realisierten die Walliser den zweiten Treffer, und es wurde nochmals spannend. Um so mehr, als Frauenfeld erneut in Unterzahl spielen musste. Frauenfeld überstand auch diese Unterzahlphase. Kaum komplett, kam der Anschlusstreffer doch noch. Es blieb aber beim 4:3 für Frauenfeld welches mit diesem Sieg die Chancen auf den Finaleinzug aufrecht erhält.