Frauenfeld erst in der Verlängerung

Die NLB-Unihockeyanerinnen der Red Lions Frauenfeld gewannen das zweite Meisterschaftsspiel auswärts dank viel Kampfbereitschaft gegen Leimental nach Verlängerung 3:2.

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UNIHOCKEY. Ab der ersten Minute ging es schon richtig zur Sache. Das Spiel war geprägt von vielen Stockschlägen und oft von hart an der Grenze durchgeführten Zweikämpfen. Keine der beiden Teams konnte in der Anfangsphase das Spiel zu ihren Gunsten gestalten. Die ruppige Spielweise lies keinen wirklichen Spielfluss zu. Trotzdem konnten sich die Red Lions ein leichtes Chancenplus erarbeiten. Dieses wurde aber nicht mit einem Torerfolg belohnt. Es waren die Leimentalerinnen, die in der 14. Minute durch das Tor von Julia Winkler in Führung gingen. Das 1:0 war gleichbedeutend mit dem Spielstand nach 20 Minuten.

Frauenfeld war spielerisch das bessere Team und wollte dies in den kommenden Dritteln auch unter Beweis stellen. Bereits in der 23. Minute machte sich die Steigerung der Red Lions bezahlt. Marianne Gämperli verwertete die Vorlage von Andrea Eberle zum 1:1-Ausgleich. Leider blieb diese Phase des Spiels nur ein Zwischenhoch. Bald verstrickten sich die Frauenfelderinnen wieder in unnötige Zweikämpfe, anstatt den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. So ging es mit einem 1:1 in die Drittelspause.

Die Thurgauerinnen erwischten wiederum den besseren Start und konnten früh im Schlussdrittel durch einen Weitschuss von Andrea Eberle in Führung gehen. Bereits wenige Minuten später erzielte Leimental den Ausgleich. Nach einem Getümmel vor dem Tor konnte Noemi Mosimann am schnellsten reagieren.

In der Verlängerung liessen die Frauen der Red Lions für einmal wieder ihr Können aufblitzen. Nach einer gelungen Ballstafette über mehrere Stationen konnte sich Marianne Gämperli auf Pass von Eliane Horat über den zweiten Treffer und das ganze Team über die gewonnenen zwei Punkte freuen. (nb)