Frauenfeld blamiert sich gegen Wetzikon

Eishockey. Von Beginn an schienen die Einheimischen wie gelähmt, im Vergleich zu den deutlich aggressiveren und druckvoller agierenden Wetzikern. Die Zürcher zeigten eine vorbildliche kämpferische Leistung und störten die Frauenfelder mit ihrem körperbetonten Spiel.

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Eishockey. Von Beginn an schienen die Einheimischen wie gelähmt, im Vergleich zu den deutlich aggressiveren und druckvoller agierenden Wetzikern. Die Zürcher zeigten eine vorbildliche kämpferische Leistung und störten die Frauenfelder mit ihrem körperbetonten Spiel. So dauerte es gerade einmal sechs Minuten bis zu den ersten gefährlichen Aktionen vor dem Gehäuse von Keeper Schläpfer.

Doch scheiterten Margonar, gleich zweimal aus kürzester Distanz, und Meier am hervorragend reagierenden Frauenfelder Schlussmann. Die Frauenfelder blieben in ihren Aktionen in der Startphase ziemlich harmlos.

Nach einer Strafe gegen Mettler erzielte Jost das etwas überraschende 1:0 für die Einheimischen. Die Führung des Heimteams war der Startschuss zu einem richtigen Schlagabtausch in den nächsten Minuten. Die Zürcher kamen zu den besseren Möglichkeiten und nutzten zwei, um das Spiel zu drehen.

Diese Führung gaben die Oberländer in der Folge nicht mehr ab. Die Wetziker kamen zum 3:1 im Powerplay durch Zangger. Zu Beginn des Schlussabschnitts sorgte Tschudy mit dem 4:1 für die Vorentscheidung. Nach den Treffern von Vesely und Eicke kassierten die entnervten Frauenfelder nochmals zwei Strafen, welche Holdener zum 7:1 nutzte.

Nicht unbedingt die hohe Niederlage gegen ein überraschend starkes Schlusslicht, sondern die offensive Harmlosigkeit und die fehlenden 10 Prozent Einsatzbereitschaft sollten dem Heimteam zu denken geben. (jb)

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