Frauenfeld an der Spitze

Im letzten Saisonspiel verloren die NLB-Basketballerinnen von Frauenfeld mit 64:55 gegen Bern. Dennoch konnte ihnen die Tabellenspitze der Ostgruppe nicht streitig gemacht werden.

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Basketball. Nach einem soliden Start gegen Bern entschieden die Frauenfelderinnen das erste Spielviertel mit einem 9:16-Vorsprung für sich. Dieses positive Resultat war vor allem der Spielmacherin Jasmin Wiesmann zu verdanken, welche mit ihren frechen Korbaktionen den Gegner schwindlig spielte.

Niederlage trotz Bemühungen

Der Einbruch folgte im zweiten Viertel, wo während langer fünf Minuten kein Ball den Weg in den Korb fand. Als Bern immer näher aufrückte, stellte Trainer Cokara zunächst die Verteidigung auf Zone um und versuchte gleichzeitig durch mutige Konstellationen Schwung in den Thurgauer Angriff zu bringen. Allen Bemühungen zum Trotz musste Frauenfeld mit einem 27:23-Rückstand in die grosse Pause.

Im dritten Viertel brillierte Lorena Cricco, die mit Würfen von aussen, aber auch einem starken Zug zum Korb mehrere Punkte in Folge verbuchte. Das reichte aber nicht aus, um den Vorsprung von sieben Punkten, den Bern inzwischen herausgespielt hatte, zu verkürzen.

Bern setzte auf Konter

Im letzten Viertel lieferten die Teams einen offenen Schlagabtausch. Frauenfeld knüpfte endlich wieder an seine gewohnte Korbgefährlichkeit an und verwandelte einige Würfe in Punkte. Doch jedes Mal folgte sofort der Konter von Bern, so dass Frauenfeld am Schluss mit 64:55 verlor.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaft für die anstehenden Playoff-Spiele bald erholt. Denn es müssen sich nun auch Jasmin Wiesmann (ausgekugelte Schulter) und Natascha Koch (Verdacht auf Bänderriss) zu der bereits im Training verletzten Linda Buff (Kreuzband) ins Lazarett gesellen.

Im Playoff trifft Frauenfeld auf Sion, den Viertplazierten aus der NLB-Westgruppe. In einem Hin- und Rückspiel werden die Thurgauerinnen um den Einzug in das Final-Four-Turnier kämpfen. (osc)

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