Frankreich überrascht die Kanadier

EISHOCKEY. Die WM in Minsk erlebte gleich am ersten Tag eine grosse Überraschung. Frankreich setzte sich im Auftaktspiel der Gruppe A gegen Olympiasieger Kanada mit 3:2 nach Penaltyschiessen durch.

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Die Franzosen bejubeln ihren Auftaktsieg gegen Kanada. (Bild: epa/Tatyana Zenkovich)

Die Franzosen bejubeln ihren Auftaktsieg gegen Kanada. (Bild: epa/Tatyana Zenkovich)

EISHOCKEY. Die WM in Minsk erlebte gleich am ersten Tag eine grosse Überraschung. Frankreich setzte sich im Auftaktspiel der Gruppe A gegen Olympiasieger Kanada mit 3:2 nach Penaltyschiessen durch. Dass die Franzosen nie unterschätzt werden dürfen, hatte im Vorjahr bereits Russland erfahren müssen. 2:1 hatte Frankreich in Stockholm gegen die Russen gesiegt. Zwölf Monate später liessen die Franzosen eine nicht minder grosse Überraschung folgen. Stéphane da Costa erzielte die beiden Tore in der regulären Spielzeit. Und im Penaltyschiessen traf einzig Pierre-Edouard Bellemare. Für die Franzosen war es erst der zweite Sieg an einer WM gegen Kanada nach dem 4:1 1995 in Schweden.

Huet herausragend

Bestnoten nebst da Costa verdiente sich insbesondere auch Cristobal Huet. Der Torhüter, der bereits mit NLA-Aufsteiger Lausanne eine glänzende Saison absolviert hatte, parierte 34 Schüsse und stoppte schliesslich auch noch alle drei kanadischen Penaltyschützen. «Das ist etwas Riesiges für uns», sagte Huet.

Mit Struktur und Leidenschaft

«So etwas passiert nicht alle Tage. Nun besiegten wir an zwei Turnieren in Folge ein grosses Team», so Huet weiter. «Das gibt uns die Bestätigung, dass wir gegen alle bestehen können, wenn wir strukturiert und leidenschaftlich spielen. Wir haben nicht das Talent von Kanada, Schweden oder Russland, aber wir können als Team agieren und die Gegner frustrieren.» (si)

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