Fortitudo sichert sich Zukunft in NLA

Am vorletzten Spieltag der Abstiegsrunde hat sich Fortitudo die unmittelbare Zukunft in der NLA gesichert - dank einem diskussionslosen 31:19-Sieg gegen Stäfa. Den Lakers steht ein prekäres letztes Heimspiel gegen Suhr Aarau bevor. Gewinnen sie nicht, steigen sie ab.

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Gabriel Würth von Fortitudo Gossau. (Bild: Hanspeter Schiess)

Gabriel Würth von Fortitudo Gossau. (Bild: Hanspeter Schiess)

Fortitudo sorgte im entscheidenden Heimspiel frühzeitig für klare Verhältnisse. Nach neun Minuten führten die ausnahmslos konsequenten Ostschweizer 6:1. Eine Reaktion von Stäfa, seit dem Rückzug von Markus Jud vom Schweizer Ex-Internationalen René Barth gecoacht, blieb nahezu aus. Nach der Pause erlitten die Zürcher gar einen regelrechten Einbruch. Gossau überrollte die konzeptlosen Lakers mit einer Angriffswelle ohne Makel regelrecht.

Nach dem fünften erfolglosen Auftritt in Folge spitzt sich die Lage der Lakers zu. Der Barrage gegen die Nummer 2 der NLB entkommen sie ohnehin nicht mehr. Am Samstag steht gar alles auf dem Spiel: Gegen Suhr-Aarau bietet sich die letzte Chance, sieben Jahre nach der NLA-Promotion den direkten Fall in die Zweitklassigkeit abzuwenden - nur ein Sieg genügt zur ultimativen Korrektur.

Suhr Aarau rückte mit dem ersten Erfolg gegen den BSV Bern seit 2007 auf Position 3 vor. Der frühere Champion liess zwei Heimsiegen hintereinander ein 26:23 gegen den Cup-Halbfinalisten folgen. Die Gäste begegneten der Genügsamkeit des Leaders im sechsten Duell der Saison mit einer kämpferisch und taktisch formidablen Performance. Im Angriff der dominanten Aargauer war einer nicht zu stoppen: Ljubomir Josic, der serbische Aufbauer und elffache Torschütze - neun seiner Treffer markierte der überragende Shooter in der zweiten Hälfte. (si)

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