Fortitudo scheidet aus

Die Achtelfinals im Schweizer Cup finden ohne Fortitudo Gossau statt. Die St. Galler verlieren im einzigen Vergleich zweier Mannschaften aus der NLA auswärts gegen Stäfa 21:24.

Daniel Good/Stäfa
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Gabriel Würths acht Tore reichten nicht fürs Weiterkommen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Gabriel Würths acht Tore reichten nicht fürs Weiterkommen. (Bild: Hanspeter Schiess)

HANDBALL. Stäfa ist ohne Punkt Tabellenletzter in der NLA. Zu Beginn des gestrigen Cupspiels traten die Zürcher auch wie ein Verlierer auf. Gossau schien keine Probleme zu haben, die Sechzehntelfinals zu überstehen. Mit 7:4 und 8:5 führten die Ostschweizer bis zur 18. Minute. Die Gossauer spielten zunächst fast wie aus einem Guss. Fünf Akteure teilten sich die ersten fünf Tore. Der Vorsprung Fortitudos hätte noch höher sein können. Remo Monn und Topskorer Christoph Piske scheiterten in der zehnten und 13. Minute aber mit Penalties am gegnerischen Goalie Simon Schelling.

Einer allein genügt nicht

«Entweder sind die Goalies gut oder wir schiessen schlecht. Schon seit vier Spielen sind wir in der Offensive nicht mehr effizient», sagte Gossaus Captain Gabriel Würth. Der Regisseur traf achtmal und war erneut der beste Torschütze seines Teams. Nur ein guter Spieler genügt aber selbst gegen Stäfa nicht. Die Zürcher holten schon in der ersten Halbzeit auf und führten zur Pause 14:12. Die Schiedsrichter bevorteilten in manchen Aktionen das Heimteam Stäfa. Was auf der einen Seite toleriert wurde, war im Gegenzug ein Foul.

Eine Pause, die gut tut

In der zweiten Halbzeit verkürzte Fortitudo den Rückstand zwar viermal auf ein Tor. In der Deckung schafften es die Gossauer aber zu selten, die Stäfner Offensivkräfte zu neutralisieren. Mit einer konsequenteren Abwehr wäre Stäfa zu besiegen gewesen. Als Gossau endlich auf 20:21 herangekommen war, stand Piske beim erfolgreichen Wurf im Kreis. Im Gegenzug erhöhte Stäfa den Vorsprung wieder auf zwei Tore und siegte schliesslich verdient 24:21.

Die Stäfner verbuchten den ersten Saisonsieg, Gossau verlor zum fünftenmal in Folge. «Die Pause wird uns gut tun. Die vielen Verletzten können sich endlich erholen», sagte Würth. Das nächste NLA-Spiel absolviert Fortitudo am 13. November daheim gegen Pfadi Winterthur.