Fortitudo im Hallen-Notstand

In der NLA trifft Gossau morgen im Oberbürer Exil als Aussenseiter auf Kriens-Luzern. Die fehlende Heimbasis macht Fortitudo zu schaffen.

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Rolf Erdin Trainer Fortitudo Gossau (Bild: Michel Canonica)

Rolf Erdin Trainer Fortitudo Gossau (Bild: Michel Canonica)

HANDBALL. Bloss einmal pro Woche steht dem NLA-Club Gossau im Training ein ganzes Handballfeld zur Verfügung. Wegen Renovationsarbeiten an der heimischen Buechenwaldhalle ist Fortitudo im Notstand. Die Heimspiele finden in der Regel in Oberbüren statt. Trainings in der Thurzelghalle sind aber seit Mitte Oktober – seit die Faustballer wieder aktiv sind – nicht mehr möglich. Nur am Samstagmorgen in der St. Galler Kreuzbleichehalle hat das Team die Gelegenheit, auf einem ganzen Feld mit sechs gegen sechs Spielern zu trainieren. «Das ist viel zu wenig für eine NLA-Mannschaft», sagt der Gossauer Trainer Rolf Erdin. Die Trainings am Samstag in der Kreuzbleiche sind überdies nur möglich, wenn das Team wie dieses Wochenende am Sonntag spielt.

«Gespickt mit Nationalspieler»

Morgen um 18 Uhr trifft Gossau in Oberbüren auf Kriens-Luzern. «Für uns kommt es erneut zu einer schweren Partie. Der morgige Gegner hat eine starke Mannschaft, die mit Nationalspielern gespickt ist», sagt Erdin. Kriens-Luzern hat zwar nur vier Punkte mehr als Gossau, im Hinspiel setzten sich die Innerschweizer aber 36:23 durch. «Im Vergleich zu jener Partie müssen wir uns unbedingt steigern», sagt Erdin.

Statistik spricht für den Gast

Von bisher 15 NLA-Spielen gegen Kriens-Luzern verlor Fortitudo zwölf. Den bislang letzten Sieg gegen die Innerschweizer verbuchte Gossau im Dezember 2012, als die Ostschweizer auswärts 30:26 gewannen. (dg)