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Fortitudo Gossau bezahlt für Schwächephase und kassiert eine Niederlage zum Playout-Start

Mit der 29:21-Niederlage bei GC Amicitia Zürich bringt sich Fortitudo Gossau im ersten NLA-Playout-Spiel bereits unter Zugzwang. Die Leistung in der zweiten Halbzeit lässt die St. Galler ratlos zurück.
Sergio Dudli
Gossau unterliegt auswärts in Zürich. (Bild: Ralph Ribi)

Gossau unterliegt auswärts in Zürich. (Bild: Ralph Ribi)

Ungläubig und sprachlos nahmen die Spieler von Fortitudo Gossau nach dem Abpfiff die 29:21-Niederlage im ersten Playout-Vergleich mit GC Amicita zur Kenntnis. Doch die Gründe für das deutliche Verdikt waren schnell gefunden. Nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit stand es zur Pause 13:13. Was dann zu Beginn des zweiten Spielabschnittes folgte, war ein eigentliches Desaster für die Gossauer. Während 17 Minuten gelang ihnen in 16 Angriffen ein einziges Tor. Das Skore war zu Gunsten der Zürcher vom 13:13 zum 20:14 gekippt – die Partie war damit trotz redlicher Bemühungen der Gäste vorzeitig entschieden. «Es macht mich mehrheitlich sprachlos, wenn ich das Geschehen nach der Pause kommentieren muss», so Samuel Weingartner, mit sieben Treffern Gossaus bester Torschütze. Dann fand er doch noch zur Analyse.

«Wir kamen nach der Pause überhaupt nicht mehr ins Spiel, agierten ängstlich und schlossen immer wieder in Situationen ab, die nicht zwingend waren.»

In diese Richtung gingen auch die Gedanken von Gossaus Trainer Oliver Roth. «Wir versuchten, aus halben Chancen ganze zu machen, und warfen auf das gegnerische Tor in Situationen, die nicht zwingend waren. So bauten wir den gegnerischen Torhüter immer mehr auf und machten uns damit das Leben noch schwerer.»

Zwei verschiedene Gesichter

In der Tat lief der Zürcher Torhüter Noah Ineichen zur Hochform auf und freute sich am Ende über eine Abwehrquote von 53 Prozent. Viel dazu trug die wirkungsvolle Defensivarbeit seiner Vorderleute bei. Dies war insbesondre in der Anfangsphase der Partie noch völlig anders gewesen. Da wirkten die Zürcher zu wenig aggressiv und liessen den Gästen viele Freiheiten. Diese wussten sie zu nutzen und lagen während der ersten 30 Minuten mehrheitlich in Führung. Besonders stark spielte die Rückraumachse mit Nils Ham, Lucius Graf und Weingartner, die 11 der 13 Tore vor der Pause verantwortete.

Im zweiten Spielabschnitt war von diesen Stärken nichts mehr zu sehen. Nun fielen die Offensivbemühungen von Fortitudo über weite Strecken hilflos und überfordert aus. «So lagen wir plötzlich deutlich zurück. Eine Reaktion war nicht mehr möglich, doch am Donnerstag im zweiten Spiel werden wir nach einer eingehenden Analyse zur Reaktion bereit sein», sagte Oliver Roth. Wichtig wird im Kampf um den Ligaerhalt sein, dass sich alle Spieler ihrer wahren Möglichkeiten bewusst sind und sich durch inkonsequente Schiedsrichterentscheidungen nicht vom Weg abbringen lassen. Die Ansätze zum möglichen Erfolg gegen GC Amicitia waren gestern vorhanden. Sie sind aber in mehreren Bereichen wie bei der Effizienz verbesserungsfähig.

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