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Die NLA-Handballer von Fortitudo Gossau geben in Basel den Sieg aus der Hand

In der NLA verliert Fortitudo Gossau das Vierpunkte-Spiel beim RTV Basel in allerletzter Sekunde mit 22:23 und fällt in der Tabelle auf den zweitletzten Platz zurück.
Meinrad Stöcklin
Yannick Harder: fünf Tore in Basel. (Bild: Michel Canonica)

Yannick Harder: fünf Tore in Basel. (Bild: Michel Canonica)

Ärgerlich, sehr ärgerlich. So lautet das Fazit der denkbar knappen Niederlage beim direkten Tabellennachbarn RTV Basel. «Das ist Handball», sagte Fortitudos Trainer Oliver Roth nach Spielschluss lakonisch und professionell gefasst.

Die Ausgangslage war klar. Die beiden Teams starteten punktgleich in die Partie, und die Erinnerungen an das Startspiel der NLA-Abstiegsrunde am 3. Februar in Gossau waren beidseits präsent.

Basel war damals in der Buechenwaldhalle über weite Strecken das bessere Team, verlor aber nach einer dramatischen Schlussphase unglücklich mit 28:29 und bezwang sich praktisch selbst.

Was nun Fortitudo am Samstag in Basel widerfuhr, entpuppte sich praktisch als Kopie der Partie von Anfang Februar. Gossau war nach einer ausgeglichenen Startphase die bessere, homogenere und abgeklärtere Mannschaft, geriet nur einmal ganz kurz in Rückstand und führte zur Pause scheinbar beruhigend und vorentscheidend mit 13:8.

Dies auch dank Torhüter Ronan Le Peillet, der mit einer Quote von 50 Prozent gehaltener Bälle brillieren konnte.

Ausgleich innert 70 Sekunden

Doch offenbar war sich das Team von Trainer Roth seiner Sache nach den ersten 30 Minuten eine Spur zu sicher. Denn nach der Pause erkannte Basel den Ernst der Lage und kämpfte sich zurück. «Wir waren nach der Pause nicht bereit, und die Basler 5:1-Deckung brachte uns aus dem Konzept», bilanzierte Roth.

In der Tat. Primär dank dem ehemaligen Gossau-Spieler Bruno Kozina schaffte der RTV Basel den Anschluss wieder, scheiterte dann aber in den entscheidenden Momenten trotzdem immer wieder entweder an sich selbst oder am weiterhin starken Le Peillet, der auch zwei Penaltys hielt.

Basel schaffte den Anschluss nur vorübergehend – 13:14 nach 37 Minuten und 17:19 nach 50 Minuten – und Gossau schien sich allen Widerständen zum Trotz über die Zeit zu retten.

Zweieinhalb Minuten vor Schluss führten die St. Galler 22:20, gerieten aber ausgerechnet in der turbulenten Schlussphase aus dem Tritt. Basel schaffte innert 70 Sekunden den Ausgleich und erzielte schliesslich eine Sekunde vor dem Schlusspfiff durch Dennis Krause den Siegtreffer.

Der Frust sitzt tief

«Wir verloren nach der Pause im Angriff unser Konzept, und unsere Zweier-Angreifer hatten Angst, das 1:1 zu gewinnen. Aber Basel hat den Sieg nicht gestohlen», so Roth hinterher gleichsam cool und konsterniert. Am Ende sass der Frust tief.

«Das muss jetzt einmal jeder Spieler mit sich selbst ausmachen – und anschliessend richten wir den Blick nach vorne. Der Kampf um den direkten Ligaerhalt geht unvermindert weiter und wird andauern», so Roth weiter.

Erfolgreichste Gossauer Torschützen waren Yannick Harder und Lucius Graf mit jeweils fünf Treffern. Nach vier Runden ist Gossau zurück auf dem Platz, auf dem die Abstiegsrunde gestartet wurde.

Als nächstes steht für Fortitudo am kommenden Freitag das schwierige Auswärtsspiel beim Abstiegsrunden-Leader Kriens-Luzern an.

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