Fortes Zuversicht

13 Torchancen hatte der FC St. Gallen laut Statistik beim 1:2 gegen die Young Boys. Die grösste davon vergab Sandro Calabro, der danach bei jeder Ballberührung von den eigenen Anhängern ausgepfiffen wurde. «Ich habe dafür kein Verständnis», sagt Trainer Uli Forte.

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13 Torchancen hatte der FC St. Gallen laut Statistik beim 1:2 gegen die Young Boys. Die grösste davon vergab Sandro Calabro, der danach bei jeder Ballberührung von den eigenen Anhängern ausgepfiffen wurde. «Ich habe dafür kein Verständnis», sagt Trainer Uli Forte. Ob er den Holländer, der in der Meisterschaft noch kein Tor erzielt hat, heute gegen Leader Luzern einsetzt, wusste Forte gestern noch nicht. «Ich muss mit ihm sprechen und schauen, wie er die Pfiffe verdaut hat.»

Für Transfers fehlt das Geld

Viele Alternativen hat der Trainer in der Offensive allerdings nicht. Mario Frick wird nach seiner Verletzung wie Marco Hämmerli zwar eventuell auf der Bank sitzen, Nico Abegglen und Brice Owona fehlen neben Thomas Knöpfel aber weiterhin. Zum Beispiel Manuel Sutter hat am Mittwoch aber gezeigt, dass er Torgefahr erzeugen kann, und mit Sven Lehmann hätte Forte eine weitere junge Alternative.

Ob der Verein noch einen Offensivspieler verpflichten kann, ist laut Forte fraglich: «Der Verwaltungsrat hat deutlich gemacht, dass kein Geld vorhanden ist. Die Finanzierung müsste von Drittpersonen kommen.»

Hakan Yakin hat die Grippe

Keinen Handlungsbedarf sieht Forte in der Abwehr, die sich stabilisiert habe. Deshalb plant er keine Umstellung. Auf die Verteidigung wird gegen Luzern wohl einiges zukommen. Die Zentralschweizer stellen mit bisher 25 Treffern den besten Angriff der Super League.

Vielleicht fällt allerdings Regisseur Hakan Yakin wegen einer Grippe aus. Aber auch wenn der 33-Jährige spielen sollte, ist Forte zuversichtlich: «Wenn wir unsere Chancen nutzen, können wir gegen den Leader etwas erreichen.» (mz)