Forrer glaubt an seine Chance

Gleich im Anschwingen am Eidgenössischen in Burgdorf kommt es morgen zur Königspaarung zwischen dem Berner Kilian Wenger und dem Toggenburger Arnold Forrer. Für Forrer stellt sein Alter von 35 Jahren kein Handicap dar.

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«Für mich ist alles möglich. Der Königstitel liegt drin», sagt der Toggenburger Arnold Forrer. (Bild: Urs Bucher)

«Für mich ist alles möglich. Der Königstitel liegt drin», sagt der Toggenburger Arnold Forrer. (Bild: Urs Bucher)

Wer vor dem Eidgenössischen in Burgdorf mit dem Toggenburger Arnold Forrer spricht, spürt dessen Zuversicht. Der 35-Jährige glaubt an seine Chance am Saisonhöhepunkt der Schwinger. «Für mich ist alles möglich. Der Königstitel liegt drin», sagt Forrer. Er ist mit fünf Kranzfestsiegen der erfolgreichste Schwinger der Saison. Trotzdem sagt Mathias Bleiker, technischer Leiter des Nordostschweizer Verbandes: «Nöldi braucht wegen seines Alters ein kleines Wunder, um König zu werden.»

Für Forrer, den König von Nyon 2001, ist sein Alter allerdings kein Handicap: «Ich habe hart gearbeitet und bin fit. In dieser Saison habe ich alle Gänge, die länger dauerten, dominiert oder gewonnen.» Der Toggenburger ist nach der Verletzung von Unspunnensieger Daniel Bösch der einzige Nordostschweizer Hoffnungsträger auf den Königstitel. Druck verspürt Forrer deswegen keinen: «Ich habe meinen Leistungsausweis und muss niemandem etwas beweisen.» Oberste Priorität hat für den Ostschweizer in Burgdorf aber nicht der Sieg, sondern die Gesundheit. «Würde ich mich schwer verletzen, wäre meine Karriere zu Ende.» Deshalb ist Forrer zufrieden, wenn er am Sonntag gesund und mit einem Kranz in die Ostschweiz zurückkommt. (chk)

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