Formel-e rechnet mit vier Herstellern für 2015/16

AUTOMOBIL. Noch bevor das zweite Rennen der Eröffnungssaison begonnen hat, gleisen die Organisatoren der Formel-e bereits die nächste Meisterschaft auf. «Wir sind überzeugt, für 2015/16 drei bis vier verschiedene Hersteller zu gewinnen», sagt Alejandro Agag, CEO der Formel-e.

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AUTOMOBIL. Noch bevor das zweite Rennen der Eröffnungssaison begonnen hat, gleisen die Organisatoren der Formel-e bereits die nächste Meisterschaft auf. «Wir sind überzeugt, für 2015/16 drei bis vier verschiedene Hersteller zu gewinnen», sagt Alejandro Agag, CEO der Formel-e. Vier verschiedene Hersteller, das ist das Ziel der ersten, rein elektrischen Auto-Rennserie. Diese Markenvielfalt ist nötig, damit die Formel-e vom Weltverband FIA offiziell als Weltmeisterschaft anerkannt wird. Weil im ersten Jahr noch alle Teams das gleiche Auto mit den gleichen Motoren und Batterien fahren, ist die Formel-e vorderhand nur inoffiziell eine WM.

Mittelpunkt für Tüftler werden

In der Saison 2015/16 sollen die Teams ihre eigenen Motoren entwickeln können, ein Jahr später dann auch ihre eigenen Batterien. «Das würde unsere Serie enorm stärken und sie zum Mittelpunkt der Entwicklung rund um Elektromobile machen», sagt CEO Agag. Das Ziel des Spaniers ist es, mit der Formel-e das Image der Elektroautos zu verbessern.

«Ein Prius fasziniert weniger»

«Aus diesem Grund haben wir uns auch für Einsitzer-Boliden entschieden. Sie sind die Spitze des Autorennsports», so Agag. «Nichts gegen einen Toyota Prius – ich habe grössten Respekt davor. Aber wenn wir ein Feld voller Prius auf die Rennstrecke schicken würden, würde dies die Leute nicht im gleichen Mass faszinieren.» Das zweite Formel-e-Rennen findet am 22. November in Malaysia statt. Die Europa-Rennen stehen im Frühjahr 2015 im Programm. (mat)