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FORMEL 1: Vorteil Hamilton

Auch wenn Sebastian Vettel im freien Training in Malaysia stark fuhr: Lewis Hamilton und Mercedes haben im Saisonfinale die besseren Aussichten.
Roman Eberle (sda)
Lewis Hamilton ist einer der wenigen, die in dieser Saison immer die Zielflagge gesehen haben. (Bild: EPA)

Lewis Hamilton ist einer der wenigen, die in dieser Saison immer die Zielflagge gesehen haben. (Bild: EPA)

Roman Eberle (SDA)

Gerne wird im Sport auf das sogenannte «Momentum» verwiesen, wenn es darum geht, eine Entwicklung zu erklären beziehungsweise zu erahnen. Es ist jener meist unvorhergesehene Augenblick, ab welchem es für einen Athleten oder für ein Team plötzlich wie von selbst läuft, sich alles zum Positiven wendet. Eben jenes Momentum liegt vor dem Grand Prix von Malaysia, dem 15. von 20 WM-Rennen, bei Lewis Hamilton und den «Silbernen» von Mercedes. Der Brite reihte seit der Sommerpause drei Siege und 75 Punkte aneinander, während für Sebastian Vettel im Ferrari lediglich 33 Zähler resultierten. Vor zwei Wochen in Singapur schien Vettel nach der Eroberung der Pole-Position sämtliche Trümpfe in der Hand zu halten und es für Hamilton nur noch darum zu gehen, den Schaden im Rennen in Grenzen zu halten. Nach einem Startcrash stehen für Vettel nun aber 28 Punkten Rückstand zu Buche – statt die Leaderposition in der WM-Wertung.

Das Wetter als entscheidender Faktor

Mit den langen Geraden und schnellen Kurven ist der Circuit in Sepang bei Kuala Lumpur grundsätzlich eine Rennstrecke, die auf die Stärken von Mercedes (Motor) zugeschnitten ist. Im gestrigen freien Training war es aber Vettel, der mit der Tagesbestzeit ein Ausrufezeichen setzte, während Mercedes nicht auf Touren kam, dabei allerdings auch nicht alle Karten aufdeckte. Zu einem entscheidenden Faktor im Rennen könnten morgen die äusseren Umstände werden. Regen ist ziemlich wahrscheinlich.

Insgesamt hat Ferrari in dieser Saison gegenüber Mercedes massiv aufgeholt. Zu Saisonbeginn lagen die Vorteile gar eher bei der Scuderia aus Maranello, in Sachen Weiterentwicklung und Feinjustierung während des WM-Jahres scheinen jedoch wieder die Silberpfeile die Nase vorne zu haben. «Es ist Tatsache, dass ich und meine Ingenieure zusammen verstanden haben, wie wir das Auto hinbekommen wollen. Seit der Sommerpause haben wir es noch besser hin­gekriegt», so Hamilton. Aus 14 Punkten Rückstand Ende Juli sind mittlerweile 28 Zähler Vorsprung geworden. Gewinnt der 32-Jährige auch in Sepang, kann Vettel bereits nicht mehr aus eigener Kraft Weltmeister werden, sollte er morgen nicht mindestens als Zweiter abgewinkt werden. Vettel und Ferrari dürfen sich in den verbleibenden sechs Rennen zudem keinen technisch bedingten Ausfall erlauben, Hamilton hat diesbezüglich quasi ­einen «Joker». Der dreimalige Weltmeister ist neben dem Franzosen Esteban Ocon der einzige Fahrer, der in der laufenden Saison in jedem Rennen die Zielflagge gesehen hat.

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