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FORMEL 1: Das verzögerte Stelldichein

Pascal Wehrlein gibt in Bahrain sein Début für das Sauber-Team. Nach einer von Spekulationen geprägten Zeit kann sich der Deutsche endlich auf den Sport konzentrieren.
Morgen Sonntag gilt es für Sauber-Pilot Pascal Wehrlein endlich ernst. (Bild: Rick Rycroft/AP)

Morgen Sonntag gilt es für Sauber-Pilot Pascal Wehrlein endlich ernst. (Bild: Rick Rycroft/AP)

Pascal Wehrlein mag das Wort vermutlich nicht mehr hören. Verzögerung war für den Deutschen in den vergangenen Wochen und Monaten fast immer und überall. Da waren die geknickten Hoffnungen, als Nachfolger des überraschend zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg zum Stammfahrer bei Mercedes aufzusteigen. In der Chefetage der Silbernen hatten sie Wehrlein als noch zu wenig reif empfunden, um in einem Auto Platz zu nehmen, das zum Siegen taugt. Sie hatten ihm nicht zugetraut, im internen Duell gegen Lewis Hamilton bestehen zu können.

In den Medien war von der ins Stocken geratenen Karriere Wehrleins zu lesen. Erst recht, als ihm kurz darauf auch der Wechsel zu Force India verwehrt blieb und an seiner Stelle der junge Franzose Esteban Ocon zum Nachfolger des zu Renault abgewanderten Nico Hülkenberg auserkoren wurde. Es waren Nackenschläge für einen, dem es kurz darauf nicht nur im übertragenen Sinn auf den Nacken und dazu auf den Rücken, die Wirbel und schliesslich auch aufs Gemüt schlug. Die Folgen des Unfalls beim «Race of Champions» vor knapp drei Monaten in Miami, einer Veranstaltung ohne sportlichen Wert, hallte länger nach als angenommen. Es gab weitere Verzögerungen für Wehrlein, der nicht erst seit seinem Titelgewinn in der DTM im vorletzten Jahr dazu auserkoren war, die Tradition erfolgreicher deutscher Fahrer in der Formel 1 fortzusetzen. Bei den Testfahrten vor dem Saisonstart setzte er sich erst in der zweiten Tranche ans Steuer. Sein rennmässiges Début als Angestellter des Teams Sauber liess nach den verpassten Grands Prix von Australien und China bis jetzt auf sich warten.

Endlich herrscht Klarheit

Warten musste die Öffentlichkeit auch auf exakte Informationen über die Verletzungen, die Wehrlein in Florida erlitten hatte. Klarheit herrscht seit Donnerstag. Wehrlein selber gab im Fahrerlager in Sakhir, wo morgen in Bahrain der Grand Prix ausgetragen wird, bei einer Presserunde Auskunft. Drei Wirbel seien gebrochen gewesen, zwei weitere gestaucht, sagte er. Es habe sich um Kompressionsfrakturen in der Brustwirbelsäule gehandelt. (sda)

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