Florence Schelling zum HCT?

Nationalgoalie Florence Schelling hat die Eishockey-Saison mit Bülach in der 1. Liga gespielt. Sie traf auf Frauenfeld und die Pikes, aber nicht auf Weinfelden.

Ruedi Stettler
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Florence Schelling (Bild: ky/Laurent Gillieron)

Florence Schelling (Bild: ky/Laurent Gillieron)

EISHOCKEY. Als wirklich genialer Rückhalt der Schweizerinnen sorgte Florence Schelling in Sotschi dafür, dass das Team Olympia-Bronze gewann. Ansonsten spielte die am 9. März 25 Jahre alt gewordene Zürcherin bei den Männern in der 1. Liga für Bülach. Trainer Thierry Paterlini hat für seinen Keeper recht viel Lob übrig: «Sie weiss immer genau, wo die Scheibe ist. Technisch ist sie auf Top-Niveau. Ich traue ihr zu, in der NLB zu spielen.» Bei Bülach gibt man sich bedeckt über die Zukunft von Schelling. Auf dem Sekretariat meinte gestern nachmittag Kati Bona: «Soviel ich weiss, laufen die Gespräche mit ihr noch.»

Wie viele Spiele haben Sie mit Bülach absolviert?

Florence Schelling: 17.

Wie viele mit dem Schweizer Frauen-Nationalteam?

Schelling: 11.

Ist es richtig, dass Ihr Vertrag bei Bülach ausläuft?

Schelling: Ja, mein Vertrag läuft Ende dieses Monats aus.

Beim HC Thurgau wechselt Goalie Pascal Caminada nach Lausanne, wäre der HCT etwas für Sie?

Schelling: (Strahlt über das ganze Gesicht) Ja, wieso denn nicht. Natürlich wäre ich sehr interessiert, in einer NLB-Mannschaft zu spielen.

Welcher Spieler ist Ihnen von Frauenfeld speziell aufgefallen?

Schelling: Torhüter Andi Schoop hat in den Playoff-Viertelfinals eine sehr gute Serie gespielt. Er konnte Frauenfeld in allen drei Partien gegen uns im Spiel behalten. Wohl auch darum haben wir dreimal verloren.

Wer von den Pikes Oberthurgau machte auf Sie am meisten Eindruck?

Schelling: Stürmer Daniel Peer ist mir in allen Begegnungen immer aufgefallen.

Schiesst der Weinfelder Spielertrainer Rolf Schrepfer anders oder auch härter als die Kanadierin Hayley Wickenheiser bei den Olympischen Spielen?

Schelling: Ich war diese Saison gegen Weinfelden nie im Tor, also kann ich nichts dazu sagen.

Wieso spielen Sie mit der Rückennummer 41?

Schelling: Es gibt keinen speziellen Grund, ich mag diese Nummer einfach und optisch gefällt sie mir auch.