Floorballer im Halbfinal

Floorball Thurgau besiegt Eggiwil mit 7:2 und steht damit im Playoff-Halbfinal der NLB.

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UNIHOCKEY. Wie in den beiden vorangegangenen Partien endete das Startdrittel mit einem Remis. Eggiwil zeigte sich noch eine Spur defensiver als in den vorherigen Partien und versuchte so, das Spiel nicht schnell oder hektisch werden zu lassen. Es machte den Anschein, als würden die Thurgauer dadurch auch ihr Spieltempo zurücknehmen. So verliefen die ersten 20 Minuten mit einem leichten Chancenplus für Thurgau, ansonsten aber ziemlich ereignislos.

Die 24. Minute dürfte den Bernern in schlechter Erinnerung bleiben. Denn innert wenigen Sekunden erhöhte Thurgau durch Scherrer und Rubi auf 3:1. Nun bäumten sich die kurz vor dem Ausscheiden stehenden Berner auf und drückten auf den zweiten Treffer. Viele gute Abschlüsse wurden in dieser Phase vom Thurgauer Hüter Brandenberger pariert. Abgesehen vom Ergebnis gehörte das zweite Drittel mehr den Emmentalern, doch so führte die Heimmannschaft nach 40 Minuten mit 3:1.

Einfach und schnörkellos

Um im letzten Drittel die Partie in den Händen zu behalten, brauchte es wieder die einfachen Spielzüge und die schnörkellosen Entscheide der Thurgauer Spieler, so wurde es vom Coaching-Staff gefordert. Die Spieler nahmen sich das sichtlich zu Herzen und bereits in der 45. Minute lautete das Skore 5:1 für Thurgau. Die zu erwartende heftige, kämpferische und leidenschaftliche Reaktion der Eggiwiler blieb weitgehend aus, das frühe Ersetzen des Torhüters durch einen sechsten Feldspieler führte auch nicht zum erwünschten Erfolg und nach weiteren drei Treffern, davon zwei für Thurgau, waren die Playoffs und somit die Saison für die Gäste vorbei.

Der nächste Gegner heisst Zug

Der Thurgauer Verteidiger Nils Conrad lobt seine Mitspieler: «Wir haben einander gut unterstützt. Auch wenn das Resultat zwar klar aussieht, steckt eine Menge Arbeit hinter dieser Leistung. Wir werden uns aber nicht auf dem Sieg ausruhen, der nächste Gegner wird ein harter Brocken.» Dieser kommt aus Zug und hat sich mit dem Quali-Sieg bereits vorzeitig für das Playoff-Halbfinal qualifiziert. Coach Frischknecht weiss um die Stärken der Zuger: «Zug hat viele NLA-erprobte Spieler im Kader. Es ist eine ausgeglichene Mannschaft mit drei Linien, in denen Spieler eingesetzt werden, die in anderen NLB-Teams alle zur ersten Linie gehören könnten. Zudem verfügt Zug über die nötige Playoff-Erfahrung.»

Die Halbfinalserie beginnt am Wochenende vom 8. und 9. März mit einem Auswärts- und einem Heimspiel für die Thurgauer. (b)

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